Zum Buß- und Bettag – der neue Bußgeldkatalog

Mittlerweile ist es fast nirgendwo mehr ein Feiertag, dieser Buß- und Bettag. Die Zeit, um Buße zu tun, ist jedoch für Verkehrsteilnehmer bereits vor gut einer Woche gekommen. Nachdem der erste Versuch der Verschärfung des Bußgeldkataloges gründlich daneben gegangen ist, scheint nun eine formell korrekte Variante vorzuliegen. Für alle Verkehrsverstöße, die ab dem 09.11.2021 begangen worden sind, gelten nun neue Bußgelder. PKW-Fahrer müssen sich nun grundsätzlich auf folgende Sanktionen einstellen:

Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts

  • bis 10 km/h – 20 Euro
  • 11-15 km/h – 40 Euro
  • 16-20 km/h – 60 Euro – aber weiterhin keine Punkte
  • 21-25 km/h – 100 Euro, 1 Punkt
  • 26-30 km/h – 150 Euro, 1 Punkt
  • 31-40 km/h – 200 Euro, 1 Punkt
  • 41-50 km/h – 320 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 51-60 km/h – 480 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 61-70 km/h – 600 Euro, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
  • über 70 km/h – 700 Euro, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts

  • bis 10 km/h – 30 Euro
  • 11-15 km/h – 50 Euro
  • 16-20 km/h – 70 Euro – aber weiterhin keine Punkte
  • 21-25 km/h – 115 Euro, 1 Punkt
  • 26-30 km/h – 180 Euro, 1 Punkt
  • 31-40 km/h – 260 Euro, 1 Punkt
  • 41-50 km/h – 400 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 51-60 km/h – 560 Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • 61-70 km/h – 700 Euro, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
  • über 70 km/h – 800 Euro, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

Weiterhin bleibt es dabei, dass ein Fahrverbot auch dann anzuordnen ist, wenn innerhalb eines Jahres vereinfacht gesagt zweimal die Höchstgeschwindigkeit um mindestens 26 km/h überschritten wird. Für PKW mit Anhänger, LKW, Busse und Fahrzeuge mit gefährlichen Gütern gelten weitere Verschärfungen.

Punkte in Flensburg gibt es nun auch dann, wenn durch verbotswidriges Parken oder Halten in zweiter Reihe und auf Fahrradschutzstreifen oder Parken auf Geh- und Radwegen andere Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet werden, eine Sachbeschädigung erfolgt ist oder das Fahrzeug auf dem Geh- oder Radweg länger als eine Stunde parkt.

Die unerlaubte Nutzung einer Rettungsgasse wird jetzt genauso verfolgt und geahndet wie das Nichtbilden einer Rettungsgasse. Es drohen Bußgelder zwischen 200 und 320 Euro sowie ein Monat Fahrverbot. Als Folge dieser Sanktionen ist zudem die Eintragung von zwei Punkten im Fahreignungsregister vorgesehen.

Auch weitere Verschärfungen sind vorgenommen worden, insbesondere im Zusammenhang mit dem Abbiegen.

Die Härte der Sanktionen bringt es mit sich, auf eine genaue Überprüfung der erhobenen Vorwürfe Wert zu legen. Hierbei stehe ich Ihnen als Fachanwalt für Verkehrsrecht mit entsprechender Expertise natürlich auch weiterhin gerne zur Seite und biete zudem weiterhin eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Nutzen Sie hierfür einfach den kurzen Fragebogen am Ende der Seite und lassen Sie sich informieren, wie Sie sich gegen unberechtigte Vorwürfe zur Wehr setzen können.

    kostenlose Erstanfrage

    Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten. Viele Bußgeldbehörden ermöglichen mittlerweile einen Online-Zugang zu den Beweisfotos. Anhand derer kann eine Vorabprüfung vorgenommen werden. Bitte übersenden Sie uns daher - falls technisch möglich - gerne das aktuellste Schreiben der Bußgeldbehörde im Anhang. Ihre Daten behandeln wir selbstverständlich vertraulich.

    Die Ersteinschätzung erfolgt in aller Regel binnen eines Werktages. Sollten innerhalb kurzer Zeit Fristen ablaufen, melden Sie sich bitte unbedingt zusätzlich telefonisch bei uns!

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    (Bitte geben Sie hier die Messstelle an, die in den Schreiben der Bußgeldbehörde genannt wird.)

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    (Diese Angabe dient nur der ersten Orientierung. Sie ist in keinem Falle verbindlich.)

    aktuellstes Schreiben (Pflichtfeld)

    (Diese Angabe dient der schnellen Einschätzung, ob unverzügliche Schritte eingeleitet werden müssen. Bitte beachten Sie die Einspruchsfrist von 14 Tagen bei Bußgeldbescheiden!)

    Sachverhalt / Fragen:

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