Verteidiger im Verkehrsrecht – Geiz ist geil?

Im Verkehrsrecht und ganz besondere bei Bußgeldverfahren ist seit Längerem ein Trend zu beobachten: Vornehmlich mit teuer finanzierten Werbeangeboten positionieren sich einige wenige Rechtsanwaltskanzleien und werben mit billiger bis sogar kostenloser Verteidigung. Der aufgeklärte Bürger fragt sich: wie geht denn das?

Nun ja, es geht anscheinend, jedenfalls bei einigen. Wirklich kostenlos ist die Verteidigung jedoch nur dann, wenn man eine Verkehrs – Rechtsschutzversicherung hat, welche keine Selbstbeteiligung berechnet. Das ist dann jedoch nicht nur bei einigen wenigen Kanzleien so, sondern überall. Bei einigen ganz wenigen Betroffenen wird noch der Weg über die „großen Erfolgsaussichten“ gegangen. Natürlich: wenn man freigesprochen wird, kriegt man sein Geld zurück. Das ist aber auch nicht nur bei einigen wenigen Kanzleien der Fall, sondern überall. Was macht nun also den Unterschied zwischen einer Kanzlei, die vermeintlich kostenlos Mandate bearbeitet und den vielen anderen Kanzleien, die ordnungsgemäß nach dem RVG oder nach Gebührenvereinbarungen mit ihren Mandanten abrechnen?

Ein Unterschied: die Masse macht’s. Wenn man hunderte oder gar tausende Verfahren pro Jahr bearbeitet, kann man auch mal das eine oder andere Verfahren kostenlos „mitziehen“. Ob dieses dann mit dem gleichen Eifer bearbeitet wird, wie alle anderen, stellen wir mal in die Sterne.

Ein weiterer Unterschied: Standardisierung. Gerade von den „großen“ Kanzleien ist bekannt, dass Schriftsätze in Bußgeldverfahren immer gleich aussehen. Mir ist aus vielen Gesprächen mit Bußgeldrichtern bekannt, dass diese Schriftsätze auf wenig Gegenliebe stoßen, weil sie mit den Eigenarten des konkreten Falles zumeist rein gar nichts gemein haben, sondern in immer gleicher Form allgemeine Einwendungen enthalten. Das ist nicht nur für den Richter nervig, sondern für den Betroffenen dann auch nicht zielführend. Viele dieser Verfahren enden ohne Erfolg für den Betroffenen.

Ein nächster Unterschied: sparen um jeden Preis. Wer Mandate kostenlos oder billig bearbeitet, dem entgeht Geld. Dieses Geld muss woanders eingespart werden. Einen ganz gängigen Weg dieser Ersparnis erlebe ich sehr oft, wenn mir Terminsvertretungen angeboten werden. Eines vorab: die Wahrnehmung eines Hauptverhandlungstermins bei einem weit entfernten Gericht ist in „kleineren“ Verfahren keine Seltenheit und auch nichts Verwerfliches. Ich finde jedoch, dass auch der Terminsvertreter für seine Arbeit angemessen entlohnt werden sollte. Der Anwalt bereitet sich auf den Termin vor, fährt hin, absolviert die Hauptverhandlung, fährt wieder zurück und erstattet einen schriftlichen Terminsbericht, welcher als Grundlage für das weitere Vorgehen der „Hauptanwälte“ dienen soll. Das RVG sieht in Bußgeldsachen für einen solchen Hauptverhandlungstermin eine durchschnittliche Gebühr von 255,00 € vor. Einige Kanzleien vergeben Terminsvertretungen für eine Vergütung in Höhe von 50,00 €! Wer bei diesem Geschäftsmodell finanziell der strahlende Sieger ist, dürfte auf der Hand liegen. Es gibt jedoch auch einen großen Verlierer – den Mandanten. Sie können sich sicher ausmalen, wie engagiert und qualifiziert ein Rechtsanwalt auftritt, der für ein Fünftel des üblichen Betrages in so einen Termin gescheucht wird. Viele dieser Kollegen werden bei Bußgeldrichtern nicht ernst genommen. Und so sehen dann auch oftmals die Ergebnisse aus.

Daher: es ist wie überall. Es ist wie bei jedem Arbeitnehmer, bei jeder Dienstleistung. Für gute Arbeit will man gut entlohnt werden. Im Konflikt mit der Staatsgewalt wollen Sie einen engagierten Partner an ihrer Seite haben. Einen Partner, dem nicht nur am eigenen Gewinn gelegen ist. Einen Partner, dem es um ihre Sache geht. Diesen kriegen Sie auch – wenn Sie sich an einen Anwalt wenden, der vielleicht ein paar Euro teurer ist als ein anderer. Dieser Anwalt ist dafür jedoch preiswert und nicht billig. Auch bei mir gibt es für Mandanten ohne Rechtsschutzversicherung attraktive Konditionen, die für beide Seiten in Ordnung gehen. Sie stürzen sich nicht in Unkosten und ich kann mit der Vergütung gut arbeiten. Davon haben wir beide was: ich kann Sie intensiv und engagiert vertreten und Sie können am Ende mit dem Ergebnis zufrieden sein. Denken Sie darüber nach, bevor Sie die billige Lösung wählen. Die Ersteinschätzung Ihres Falles ist auch bei mir kostenlos.


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Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten. Viele Bußgeldbehörden ermöglichen mittlerweile einen Online-Zugang zu den Beweisfotos. Anhand derer kann eine Vorabprüfung vorgenommen werden. Bitte übersenden Sie uns daher - falls technisch möglich - gerne das aktuellste Schreiben der Bußgeldbehörde im Anhang. Ihre Daten behandeln wir selbstverständlich vertraulich.

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