Schadensersatz nach Verkehrsunfall – Standkosten

Eine zu Beginn nicht sehr oft in den Blick genommene Schadensersatzposition beim Verkehrsunfall sind die Standkosten. Diese können z.B. anfallen, wenn das nach einem Verkehrsunfall fahruntüchtige Fahrzeug erst einmal in einer Werkstatt oder bei dem Abschleppunternehmen verbleibt. Manchmal wartet der Unfallgeschädigte die Haftungsentscheidung des gegnerischen Versicherers ab oder lässt das Fahrzeug gar auf Anweisung der gegnerischen Versicherung erst einmal stehen.

Häufig entstehen Standkosten im Totalschadensfall. Das Fahrzeug muss nach dem Unfall erst durch einen Sachverständigen besichtigt werden, dann beginnt die Suche nach einem Käufer oder Verwerter und erst wenn alles unter Dach und Fach ist, wird das Fahrzeug wieder abgeholt.

Wenn Standkosten berechnet werden, belaufen sich diese in aller Regel auf 5,00 € bis 20,00 € pro Tag. Streitig ist zwischen Geschädigtem und Versicherung jedoch in aller Regel eher die Dauer der Standzeit. Feste Grenzen gibt es hier nicht, es kommt stets auf den Einzelfall an. Eine Standzeit von 14 Tagen z.B. zwischen Verkehrsunfall und Abholung des Totalschadensfahrzeuges wird in aller Regel nicht beanstandet. Es gibt jedoch ein paar Grundsätze, an denen man sich orientieren kann, um die Standzeit unter Berücksichtigung der Schadenminderungspflicht so kurz wie möglich zu halten:

  • Ein Fahrzeug mit Totalschaden muss schnellstmöglich verwertet werden. Längere Verkaufsverhandlungen sind dem Geschädigten jedoch nicht anzulasten.
  • Eine unklare Haftungslage ist kein Grund, mit der Reparatur oder dem Verkauf zu warten. Allenfalls bei wirtschaftlicher Unmöglichkeit kann der Versicherer darauf hingewiesen werden, einen Reparaturkostenvorschuss zu leisten.
  • Auch darf grundsätzlich nicht die Entscheidung abgewartet werden, ob der Versicherer das Fahrzeug nachbesichtigen will. Abgesehen davon, dass wir sowieso von einer Nachbesichtigung immer abraten, könnte der Versicherer durch Nachfrage zu einer frühzeitigen Positionierung in dieser Frage gebracht werden. Allenfalls ein kurzer Zeitraum bis zu einer Woche ließe sich mit diesem Argument überbrücken bzw. die Standkosten zur Erstattung bringen.

Bei der Schadensregulierung sind die Standkosten folglich mit zu beachten. Sofern solche Kosten angefallen sind, werden diese bei der Schadensregulierung durch uns mit geltend gemacht. Lassen Sie sich daher kostenfrei beraten.

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Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten.

Wir melden uns unverzüglich nach Eingang der Unfallmeldung bei Ihnen und besprechen mit Ihnen die weiteren Schritte. Eine Rückmeldung erfolgt in aller Regel noch am gleichen Tage, spätestens binnen eines Werktages.

Lassen Sie sich vom Umfang des Formulars nicht abschrecken. Es gibt nur ganz wenige Pflichtfelder! Je mehr Sie jedoch beitragen können, desto besser gelingt uns der erste Überblick und die individuelle Beratung hinsichtlich der nächsten Schritte. Die abgefragten Angaben entsprechen dem zwischen Anwaltschaft und Versicherungswirtschaft vereinbarten "Fragebogen für Anspruchsteller" und werden ohne Ihr Einverständnis in keinem Falle an Dritte weitergegeben.

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bei Fahrzeugschäden

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Kilometerstand:

Name der (eigenen) Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw.Schadennummer der Haftpflichtversicherung:

Vollkaskoversicherung vorhanden:
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Teilkaskoversicherung vorhanden:
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Selbstbeteiligung Vollkaskoversicherung:

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Besteht unabhängig vom Unfall ein Rentenbezug:
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Zum Abschluss können Sie bereits vorliegende Unterlagen (z.B. Aktenzeichen der Polizei, Unfallbericht, Schadengutachten, Arztberichte etc.) hochladen, damit uns diese bereits zur ersten Beratung vorliegen. Die Unterlagen können unter Umständen die Planung der weiteren Schritte erheblich erleichtern:





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Schadensersatz für das Restbenzin bei einem Totalschaden?

Nach einem Verkehrsunfall ist im Rahmen der Geltendmachung von Schadensersatz durch den Geschädigten an eine Vielzahl verschiedener Schadenspositionen zu denken. Erleidet das Fahrzeug einen Totalschaden und wird es verkauft, so fragt sich mancher Geschädigter, was eigentlich mit dem restlichen Benzin im Fahrzeug passiert. Dieses wird schließlich quasi „mitverkauft“.

Auch wenn es sich in der Regel um eine kostenmäßig nicht allzu große Schadensposition handelt, stellt sich die Frage, ob nicht auch dies vom Schädiger zu ersetzen ist. Auch wir prüfen entsprechende Ansprüche im Rahmen unserer Unfallschadenregulierung und machen diese ggf. beim Schädiger und dessen Haftpflichtversicherung geltend.

Was wird gezahlt?

Die Frage, ob das Restbenzin überhaupt einen ersatzfähigen Schaden darstellt, wird unterschiedlich beantwortet. Eine ältere Ansicht verneint die Frage u.a. mit den Argumenten, dass das Benzin zum einen nicht beschädigt worden ist und zum anderen dem Eigentümer zumindest theoretisch noch zur Verfügung stünde. Die zu dieser Thematik ergangenen jüngeren Gerichtsentscheidungen bejahen jedoch einen entsprechenden Anspruch auf Schadensersatz. Dieser sei separat zu berechnen, da das Benzin in aller Regel weder beim Restwert berücksichtigt wird noch beim tatsächlichen Verkaufspreis.

Wie viel wird gezahlt?

Der Geschädigte muss jedoch darlegen und ggf. beweisen können, wie viel Benzin im Unfallzeitpunkt noch im Tank war. Dies muss nicht genau beziffert werden, eine Schätzung reicht. Für diese Schätzung muss jedoch vorgetragen werden, wann das Fahrzeug das letzte Mal betankt wurde und welche Strecken seitdem zurück gelegt worden sind. Es ist also in aller Regel erforderlich, die letzte Tankquittung vorzulegen und zumindest grob zum weiteren Gebrauch des Fahrzeuges vorzutragen.

Eine pauschale Entschädigung ähnlich der Unkostenpauschale gibt es nämlich nicht.

Was tun wir für Sie?

Im Rahmen der Unfallregulierung werden wir Sie im Totalschadensfall danach fragen, ob die letzte Tankquittung noch vorliegt und weitere Angaben zur Fahrzeugnutzung gemacht werden können. Sehen wir die Informationen als ausreichend an, machen wir den Schaden bei dem Unfallgegner mit geltend.

Zur Unfallregulierung gelangen Sie über das folgende Kontaktformular:

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Verkehrsunfall und Versicherung – die Voll- und Teil – Kaskoversicherung

Im Rahmen der Bearbeitung von Verkehrsunfällen haben Mandant und Rechtsanwalt mit einer Vielzahl von Versicherungen zu tun. Einer der am häufigsten auftretenden „Partner“ ist hierbei die Kaskoversicherung. Die Möglichkeiten und „Stolpersteine“ dieses Versicherungszweiges sollen hier in Kürze vorgestellt werden.

Was ist versichert?

Die Kaskoversicherung kann im Wesentlichen auf drei Arten abgeschlossen werden. Als Teilkaskoversicherung, Vollkaskoversicherung und als Kombination beider Versicherungen. Der Umfang des Versicherungsschutzes unterscheidet sich insbesondere im Verkehrsunfallbereich gravierend:

In der Teilkaskoversicherung sind Unfallschäden quasi ausgeschlossen. Die Teilkaskoversicherung deckt vielmehr Schäden z.B. durch Brände / Explosionen, Kurzschlüsse, Diebstähle, Naturereignisse sowie Marder- und Glasbruchschäden ab. Einzige „Teilkasko – Unfallquelle“ ist der Wildschaden.

Ein Wildschaden liegt nur dann vor, wenn es zu einer tatsächlichen Kollision mit einem Haarwild gekommen ist. Zur Definition des Haarwildes sei abkürzend auf § 2 Abs. 1 Nr. 1 BJagdG verwiesen. Ein Ausweichmanöver ist nicht ausreichend, hierfür ist dann wiederum die Vollkaskoversicherung zuständig. In manchen Versicherungsverträgen ist der Kreis der „tauglichen Tiere“ noch erweitert worden. Hier muss also genau auf den maßgeblichen Vertrag geachtet werden.

In der Vollkaskoversicherung sind dann auch sämtliche weiteren Unfallschäden versichert. Hierbei spielt die „Schuldfrage“ keine Rolle. Man kann also die Vollkaskoversicherung auch dann in Anspruch nehmen, wenn der Unfallgegner komplett für den Unfall verantwortlich ist. Dies wäre z.B. dann anzuraten, wenn der Unfallgegner – z.B. als Radfahrer oder Fußgänger – nicht über eine eigene Haftpflichtversicherung verfügt und daher ein erhebliches Insolvenzrisiko vorhanden ist.

Auch bei Verkehrsunfällen, an welchen man eine Teilschuld trägt, kann sich die Inanspruchnahme der Vollkaskoversicherung lohnen. So kann man zumeist einen großen Teil der Schäden ersetzt bekommen, selbst wenn der Gegner nur einen Teil zu tragen hat. Hier spielt vor allem das sog. Quotenvorrecht eine zentrale Rolle. Dies wird jedoch noch mal ergänzend beleuchtet und sprengt hier den Rahmen.

Wichtig ist vor allem eine sachgerechte und zielgerichtete Beratung unmittelbar nach dem Verkehrsunfall, um keine Ansprüche zu verlieren.

Was wird gezahlt?

Hier ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen dem Reparatur – und dem Totalschadensfall.

Im Reparaturfall werden die erforderlichen Kosten für eine vollständige und fachgerechte Reparatur bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswertes ersetzt. Das klingt erstmal recht einfach, birgt jedoch eine Menge Konfliktpotential in sich. So ist derzeit z.B. die auch aus dem Haftpflichtbereich entspringende Frage recht umstritten, ob der Versicherungsnehmer auf die Reparaturkostensätze einer Markenwerkstatt bestehen darf oder ob die Versicherung ihn auch auf eine freie Werkstatt verweisen kann. Man wird die Frage leicht abgekürzt damit beantworten müssen, dass dem Kaskoversicherer nahezu die gleichen Möglichkeiten zustehen wie dem Haftpflichtversicherer.

Auch hier ist dann jedoch genauestens darauf zu achten, ob der Verweis des Versicherers zu beachten ist. Dies ist seltener der Fall, als die Versicherungen ihren Kunden beizubringen versuchen.

Im Totalschadensfall erfolgt die Abrechnung ähnlich den Grundsätzen der Haftpflichtregulierung. Es wird der Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwertes gezahlt. Da auch hier gerne mit allen Mitteln versucht wird, die Schäden klein zu halten, sollte schnellstmöglich nach dem Unfall eine Beratung in Anspruch genommen werden.

Zu beachten ist bei jungen Fahrzeugen, dass viele Kaskoversicherungsverträge eine Neupreisentschädigung vorsehen, wenn das Fahrzeug im Zeitpunkt des Totalschadeneintritts ein bestimmtes Alter noch nicht erreicht hat. Dann braucht sich der Versicherungsnehmer nicht auf die „normale“ Totalschadensabrechnung verweisen lassen. Auch wird natürlich im Rahmen der Schadensbearbeitung beachtet.

Einschränkungen der Versicherungsleistung können sich aus diversen Bestimmungen ergeben: Berühmtestes Beispiel dürfte hierbei die Werkstattbindung sein. Im Gegenzug zu günstigeren Beiträgen ist die Auswahl der Reparaturwerkstatt eingeschränkt und auch die ausgezahlten Schadensummen werden entsprechend niedriger ausfallen. Ein Ausfall eines Teils oder der gesamten Leistung kommt in Betracht z.B. bei Fahren unter Einfluss von Alkohol und Drogen, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Unfallflucht, grob fahrlässiger Unfallverursachung, Gefahrerhöhung usw.

Was tun wir für Sie?

Zu unseren umfangreichen Beratungs- und Vertretungsangeboten nach einem Verkehrsunfall gehört selbstverständlich auch die Prüfung, welche Leistungen Sie möglicherweise von Ihrer Kaskoversicherung in Anspruch nehmen können. Diese Leistungen werden dann in das „Gesamtkonzept“ der Unfallregulierung eingearbeitet und geltend gemacht.

Sollte es zu Streitigkeiten mit der Versicherung kommen, stehen wir selbstverständlich an Ihrer Seite und setzen Ihre Ansprüche durch.

Die Abrechnung des Nutzungsausfalls nach einem Verkehrsunfall

Steht dem Unfallgeschädigten das Fahrzeug nach dem Verkehrsunfall nicht zur Verfügung, steht zum einen die Option des Mietwagens offen, zum anderen kann er die entgangenen Gebrauchsvorteile als Schadensersatz geltend machen – der sog. Nutzungsausfall(-schaden).

Voraussetzungen

Voraussetzung hierfür ist die tatsächlich fehlende Nutzungsmöglichkeit des Fahrzeuges, z.B. für den Zeitraum bis zur Reparatur oder bis zur Ersatzbeschaffung im Totalschadensfall. Außerdem muss der tatsächliche Wille zur Nutzung des Fahrzeuges gegeben sein. Ein Anspruch auf Nutzungsausfall steht demgegenüber nicht zu bei

  • gewerblich genutzten Fahrzeugen (in der Regel),
  • fiktiver Abrechnung,
  • Anmietung eines Ersatzfahrzeuges
  • Vorhandensein eines nutzbaren Zweitfahrzeuges,
  • fehlender Nutzungsmöglichkeit des Fahrzeuges.

Umstritten sind hier insbesondere die Fälle, in denen der Geschädigte so sehr verletzt wurde, dass er das Fahrzeug nicht nutzen konnte. Hier entsteht der Anspruch jedoch trotzdem, wenn Dritte das Fahrzeug hätten nutzen können.

Ausfalldauer

Grundsätzlich hat der Geschädigte Anspruch auf Entschädigung für die objektiv notwendige Dauer der Reparatur bzw. Ersatzanschaffung. Er ist jedoch gehalten, sich um eine schnelle Beseitigung des Zustandes zu kümmern. Zur reinen Dauer der Reparatur bzw. Ersatzanschaffung addiert wird die Zeit bis zur Erstellung des Schadengutachtens sowie ein angemessener Überlegungszeitraum für die Entscheidung, ob repariert oder Ersatz angeschafft wird.

Die Versicherungen sind zumeist darauf bedacht, den Nutzungsausfallschaden „klein zu rechnen“. Wichtig ist daher eine genaue Dokumentation der zeitlichen Abläufe, um diese transparent darlegen zu können. Verzögert sich die Regulierung durch die Versicherung und kann eine Reparatur bzw. Ersatzanschaffung nicht vorfinanziert werden, ist die Versicherung darauf hinzuweisen und ggf. zu einer Vorschusszahlung aufzufordern.

Schadenshöhe

Die Höhe des Nutzungsausfallschadens wird heutzutage fast durchgängig anhand von Tabellen berechnet. Die „Standardtabelle“ von Sanden/Danner/Küppersbusch führt hierbei nahezu jedes Kraftfahrzeug und gliedert dieses in Nutzungsausfallklassen, woraus sich dann der konkrete Anspruch pro Tag ergibt. Bei älteren Fahrzeugen werden Abzüge gemacht, besonders hochwertige Sonderausstattung kann zu einer „Hochstufung“ führen.

Die Nutzungsausfallklasse wird ebenso wie der regelmäßig notwendige Zeitraum für die Reparatur bzw. Ersatzanschaffung durch den Sachverständigen im Schadengutachten festgehalten. Hieran orientieren sich zumeist die Gerichte und Versicherungen.

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Aktenzeichen bzw. Tagebuchnummer der Polizei:

bei Fahrzeugschäden

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Hersteller:

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Kilometerstand:

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Versicherungs- bzw.Schadennummer der Haftpflichtversicherung:

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Teilkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

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Selbstbeteiligung Vollkaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Teilkaskoversicherung:

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Alter des Verletzten:

Familienstand des Verletzten:

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berufliche Tätigkeit des Verletzten:

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JaNein

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Besteht unabhängig vom Unfall ein Rentenbezug:
JaNein

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Art und Umfang der Verletzungen:

Krankenhausaufenthalt:
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Krankschreibung:
von bis (voraussichtlich)

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Krankenkasse:

Berufsunfall:
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Die Abrechnung der Wertminderung nach einem Verkehrsunfall

In vielen Fällen verliert ein Fahrzeug durch einen Verkehrsunfall an Wert. Diesen Wertverlust hat der Unfallverursacher im Reparaturschadenfall nach § 251 BGB in Geld zu ersetzen. Im Totalschadensfall fällt eine Wertminderung dagegen nicht an. Unterschieden wird hierbei zwischen der technischen und der merkantilen Wertminderung.

technische Wertminderung

Eine technische Wertminderung verbleibt, wenn die Folgen eines Unfalls nicht restlos beseitigt werden können. Es kann z.B. die Betriebssicherheit und damit die Gebrauchsfähigkeit des Fahrzeuges beeinträchtigt bleiben, die Lebensdauer verkürzt sich oder es verbleiben optische Schäden. Dies ist jedoch heutzutage zumeist nur noch theoretischer Natur, da nach dem heutigen Stand der Technik jede Reparatur technisch einwandfrei durchgeführt werden kann.

merkantile Wertminderung

Eine in der Praxis viel größere Rolle spielt die sog. merkantile Wertminderung. Hinter diesem Begriff steht der Aspekt, dass ein Unfallfahrzeug in aller Regel auf dem Markt einen deutlich geringeren Wert hat als ein unfallfreies Fahrzeug. Diesen Wertverlust, der unmittelbar mit dem Unfall eintritt, hat der Unfallverursacher auszugleichen.

Die Wertminderung ist stets im Einzelfall zu ermitteln. Dies übernehmen die Unfallsachverständigen, weshalb eine sachverständige Begutachtung der Unfallschäden einem Kostenvoranschlag durch die Reparaturwerkstatt in aller Regel vorzuziehen ist. Trotz aller Einzelfallgesichtspunkte haben sich einige Kriterien herausgebildet, an denen man sich zu Anfang orientieren kann. So wird meistens eine Wertminderung nicht zugesprochen, wenn

  • es sich um Bagatellschäden handelt (geringere Reparaturkosten, kein Eingriff in die Fahrzeugsubstanz,
  • das Fahrzeug über fünf Jahre alt ist oder
  • die Laufleistung des Fahrzeuges bereits über 100.000 Kilometer beträgt.

Eine Wertminderung fällt grundsätzlich bei jedem Fahrzeug an, so z.B. auch bei

  • Nutzfahrzeugen,
  • Motorrädern,
  • Behördenfahrzeugen,
  • Leasingfahrzeugen,
  • Oldtimern (Verlust der Originalität).

Ausnahmen werden gemacht z.B. bei

  • Taxis (nur im Einzelfall, da generell hoher Verschleiß),
  • Fahrrädern (in aller Regel keine Wertminderung).

Bezüglich der Höhe der Wertminderung gibt es eine Vielzahl von Schätzgrundlagen, an denen sich die Gerichte unterschiedlich orientieren. Hierzu beraten wir Sie gerne im Einzelfall.

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Die Abrechnung des Totalschadens nach einem Verkehrsunfall

Was ist ein Totalschaden?

Im Rahmen der Regulierung eines Verkehrsunfalles wird zunächst eingeteilt in Reparaturschadens- und Totalschadensfälle. Die Totalschadensfälle werden dann noch einmal in technische und wirtschaftliche Totalschäden unterteilt.

Ein technischer Totalschaden liegt vor, wenn das Fahrzeug bei dem Unfall irreparabel beschädigt worden ist. Diese Fälle sind relativ selten, da zumeist alle Fahrzeugteile für eine Reparatur beschafft werden können. Von Interesse sind daher vorwiegend die Fälle des wirtschaftlichen Totalschadens. Dieser folgt der Definition:

„Ein wirtschaftlicher Totalschaden liegt vor, wenn die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeuges im Augenblick des Unfalls übersteigen.“

Dies liegt darin begründet, dass der Geschädigte nicht besser gestellt werden soll, als er ohne den Unfall stünde. Eine Reparatur, die mehr kostet als die Anschaffung eines gleichwertigen Ersatzfahrzeuges, gilt daher grundsätzlich als wirtschaftlich unvernünftig und ist nicht ersatzfähig. Hiervon gibt es jedoch Ausnahmen, die im Bereich des Reparaturschadens näher umschrieben sind.

Was bekomme ich ersetzt?

Im Rahmen der reinen Totalschadensabwicklung erhalten Sie den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeuges abzüglich Restwert ersetzt. Die genaue Summe hängt davon ab, ob Sie sich tatsächlich ein neues Fahrzeug anschaffen oder nicht.

Entscheiden Sie sich für die Ersatzanschaffung, rechnen Sie konkret ab. Sie erhalten dann die Kosten für die Ersatzanschaffung inkl. Mehrwertsteuer ersetzt, begrenzt durch den Brutto-Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert.

Entscheiden Sie sich gegen die Ersatzanschaffung und nutzen das beschädigte Fahrzeug weiter, rechnen Sie fiktiv ab. Sie erhalten dann den Netto-Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert ersetzt.

Was ist mit dem Restwert?

Für den Restwerterlös ist der Geschädigte grundsätzlich selbst zuständig. Nach dem Gesetz ist es zwar durchaus zulässig, von der gegnerischen Versicherung den Wiederbeschaffungswert ohne Abzug des Restwertes zu verlangen und der Versicherung im Gegenzug das beschädigte Fahrzeug zu übereignen. Von dieser Möglichkeit wird jedoch nur selten Gebrauch gemacht.

Sollten Sie sich für eine Veräußerung des Fahrzeuges entscheiden und konkret abrechnen, sollten Sie dies schnellstmöglich nach Erstellung des Unfallschadengutachtens tun. Die Versicherungen setzen viel daran, Ihnen höhere Restwertangebote zukommen zu lassen, um so die eigene Erstattungssumme zu vermindern. Mit der Veräußerung in Eigenregie bleiben Sie jedoch die Herrin der Regulierung und erhalten stets die Maximalbeträge.

Im Rahmen der fiktiven Abrechnung müssten Sie sich keine höheren Restwertangebote entgegen halten lassen, wenn der Sachverständige seine Arbeit vernünftig macht. Hat der Sachverständige drei Kaufangebote ermittelt, ist das höchste Angebot als verbindlicher Restwert der fiktiven Abrechnung zugrunde zu legen.

Was mache ich am besten?

Dies ist eine Rechenfrage, die nicht pauschal, sondern nur anhand einer Einzelfallprüfung beantwortet werden kann. Hierzu beraten wir Sie gerne im Rahmen unserer kostenfreien Ersteinschätzung. Grundlage für die Beratung ist stets das Unfallschadengutachten, für dessen Kosten die gegnerische Versicherung nach normalen Haftungsgrundsätzen aufzukommen hat.

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JaNein

monatliches Nettoeinkommen des Verletzten:

Name und Anschrift des Arbeitgebers des Verletzten:

Besteht unabhängig vom Unfall ein Rentenbezug:
JaNein

Falls ja, in welcher monatlichen Höhe und von wem:

Art und Umfang der Verletzungen:

Krankenhausaufenthalt:
von bis (voraussichtlich)

Name und Anschrift des Krankenhauses:

Krankschreibung:
von bis (voraussichtlich)

Namen und Anschriften der behandelnden Ärzte:

Krankenkasse:

Berufsunfall:
JaNein

zuständige Berufsgenossenschaft:

gesetzliche Rentenversicherung:
JaNein

zuständige Rentenversicherungsanstalt:

Unterlagen hochladen

Zum Abschluss können Sie bereits vorliegende Unterlagen (z.B. Aktenzeichen der Polizei, Unfallbericht, Schadengutachten, Arztberichte etc.) hochladen, damit uns diese bereits zur ersten Beratung vorliegen. Die Unterlagen können unter Umständen die Planung der weiteren Schritte erheblich erleichtern:





(Pflichtfeld) Ich stimme zu, dass meine Daten zur Bearbeitung meiner Anfrage verarbeitet werden. Weitere Hinweise hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter https://kanzleifuerverkehrsrecht.de/datenschutzerklaerung