Schadensersatz nach Verkehrsunfall – Heilbehandlungskosten

Wird bei einem Verkehrsunfall ein Mensch verletzt, so steht dessen möglichst vollständige und schnelle Genesung im Vordergrund. Über die hierfür entstehenden Kosten machen sich die meisten mit Recht keine Gedanken, denn die Gesundheit wird als „unbezahlbar“ angesehen. Nun ist es zwar so, dass die Gesundheit unbezahlbar, der Weg dorthin jedoch mit Kosten verbunden ist.

Von dem Gesundheitsschaden mit erfasst sind natürlich auch die Heilbehandlungskosten. Hierunter fallen die Kosten aller erforderlichen Heilbehandlungsmaßnahmen, die vom Standpunkt eines verständigen Menschen medizinisch zweckmäßig und geboten sind. Hierzu gehört natürlich die ambulante und stationäre ärztliche Behandlung, aber darüber hinaus auch der gesamte Aufwand, der dazu dient, das verletzungsbedingte Leiden zu behandeln, zu lindern oder den Verletzten zu pflegen.

Viele dieser Kosten werden von den Krankenversicherern, deren Mitgliedschaft für jeden Staatsbürger verpflichtend ist, getragen. Die Krankenversicherer können dann gegenüber der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers in Regress gehen – damit haben Sie als Geschädigter in aller Regel nichts zu tun; Sie bekommen es noch nicht einmal mit.

Es gibt jedoch auch einige Kostenfaktoren, bei denen keine eigene Versicherung einspringt – diese Kosten sind aus eigener Tasche zu bezahlen. Für sämtliche Aufwendungen aus diesem Bereich hat der Schädiger bzw. dessen Haftpflichtversicherung einzustehen, wenn sie tatsächlich anfallen (also keine fiktive Abrechnung) und medizinisch erforderlich sind. Hierzu gehören (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • (Zuzahlungs-) Kosten für ärztlich verordnete Medikamente und Krankenhausaufenthalte,
  • Heilpraktikerkosten bei hinreichender medizinischer Wahrscheinlichkeit einer Besserung des Zustandes,
  • Heilmittel wie Verbandsmaterial, „Halskrause“, aber auch Krankengymnastik, Massage und in Extremfällen z.B. auch die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio,
  • kosmetische Operationen,
  • bei privat Krankenversicherten der Selbstbehalt oder der Verlust einer Beitragsrückerstattung,
  • Fahrten zum Arzt,
  • Besuchskosten naher Angehöriger bei Krankenhausaufenthalt (in sehr begrenztem Umfang).

Umstritten ist, ob Zusatzleistungen wie eine Chefarztbehandlung, die Wahl des Krankenhauses bzw. eines Einzel- oder Doppelzimmers und besonders teurer Heilmittel, welche von der gsetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen werden, vom Schädiger zu bezahlen sind. Hier wird darauf abgestellt, ob der Geschädigte diese Leistungen auch auf eigene Kosten in Anspruch nehmen würde, wenn es keinen Schädiger gäbe, z.B. bei einem selbstverschuldeten Unfall. Privatärztliche Behandlungen sind jedenfalls dann zu erstatten, wenn die gesetzliche Krankenversicherung für die Heilbehandlung keinen ausreichenden Schutz bietet.

Zu beachten ist schließlich noch, dass der Geschädigte verpflichtet ist, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Er muss daher

  • einen Arzt zur Diagnose und Behandlung aufsuchen,
  • eine zumutbare ärztliche Behandlung dulden,
  • eine zumutbare Operation dulden, wobei ihm allerdings soweit medizinisch vertretbar ein zeitlicher Spielraum zusteht,
  • sich für den Zeitraum einer stationären Behandlung ersparte Verpflegungskosten anrechnen lassen.

Wie man sieht, ist auch dieses Gebiet aufgrund der Sparinteressen der Versicherer „hart umkämpft“. Umso wichtiger ist es, einen durchsetzungsstarken Rechtsanwalt an seiner Seite zu haben, der sich um den rechtlichen Rahmen der Unfallabwicklung kümmert, während Sie in Ruhe gesund werden.

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Wir melden uns unverzüglich nach Eingang der Unfallmeldung bei Ihnen und besprechen mit Ihnen die weiteren Schritte. Eine Rückmeldung erfolgt in aller Regel noch am gleichen Tage, spätestens binnen eines Werktages.

Lassen Sie sich vom Umfang des Formulars nicht abschrecken. Es gibt nur ganz wenige Pflichtfelder! Je mehr Sie jedoch beitragen können, desto besser gelingt uns der erste Überblick und die individuelle Beratung hinsichtlich der nächsten Schritte. Die abgefragten Angaben entsprechen dem zwischen Anwaltschaft und Versicherungswirtschaft vereinbarten "Fragebogen für Anspruchsteller" und werden ohne Ihr Einverständnis in keinem Falle an Dritte weitergegeben.

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bei Fahrzeugschäden

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Art und Umfang der Verletzungen:

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Zum Abschluss können Sie bereits vorliegende Unterlagen (z.B. Aktenzeichen der Polizei, Unfallbericht, Schadengutachten, Arztberichte etc.) hochladen, damit uns diese bereits zur ersten Beratung vorliegen. Die Unterlagen können unter Umständen die Planung der weiteren Schritte erheblich erleichtern:





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Schadensersatz nach Verkehrsunfall – Vorfinanzierung

Wer schon einmal in einen Verkehrsunfall verwickelt war, kennt das Problem: die Schadensregulierung kann sich – insbesondere bei unklarer Haftungslage oder fehlender Schadensanzeige des Unfallgegners – manchmal recht lange hinziehen. Da der Geschädigte jedoch häufig kurzfristig wieder mobil sein muss und die Regulierung der Mietwagenkosten oftmals große Probleme bereitet, gehen viele Geschädigte mit den Reparaturkosten in Vorleistung. Hierzu sind jedoch nicht alle Geschädigten finanziell in der Lage, so dass auch die Aufnahme eines Kredites in Betracht gezogen muss. Unter welchen Umständen die reinen Vorfinanzierungskosten, welche zusätzlich zu den Reparaturkosten entstehen, von der Haftpflichtversicherung des Schädigers zu ersetzen sind, soll hier erläutert werden.

Vorrangig zu beachten ist: Der Geschädigte ist dazu verpflichtet, den Schädiger bzw. dessen Haftpflichtversicherung darauf hinzuweisen, dass seine finanziellen Mittel für die Durchführung der Reparatur nicht ausreichen und er daher beabsichtigt, die Reparatur extern zu finanzieren.

Weiterhin ist zu beachten: Dem Haftpflichtversicherer steht ein Zeitraum von mindestens drei Wochen zur Prüfung der geltend gemachten Ansprüche zu. Dieser Zeitraum beginnt mit dem Zugang eines bezifferten Anspruchsschreibens beim Haftpflichtversicherer. Ob auch in diesem Zeitraum bereits eine fremdfinanzierte Reparatur begonnen werden darf, ist jedenfalls umstritten.

Unter Einhaltung der vorigen Voraussetzungen sind bei fehlender Finanzierung der Reparatur durch den Schädiger (z.B. durch schriftliche Reparaturkostenübernahmebestätigung) die Kosten eines Kredites für die voraussichtlichen bzw. entstandenen Reparaturkosten. Hierzu gelten die Zinsen und Bearbeitungskosten eines „klassischen“ Kredites genauso wie die angefallenen Kosten und Zinsen für die Inanspruchnahme des eigenen Dispositionskredites. Dem Geschädigten ist nicht zuzumuten, sich z.B. durch den Verkauf von Vermögenswerten in eine günstigere finanzielle Position zu bringen und so die Inanspruchnahme eines Kredites zu verhindern.

Der Geschädigte ist jedoch auch zu schadenminderndem Vorgehen verpflichtet und hat hierbei v.a. folgende Aspekte zu beachten:

  • Vor Inanspruchnahme des Kredites sollte eine bestehende Vollkaskoversicherung jedenfalls dann in Anspruch genommen werden, wenn die Möglichkeit besteht, nach Zahlung durch den Schädiger den Schaden „zurückzukaufen“ und so eine Höherstufung zu vermeiden.
  • Es sollte – auch wenn hierzu immer weniger Werkstätten bereit sind – versucht werden, die Reparaturkosten zu stunden.
  • Bei Kreditaufnahme sind die günstigsten verfügbaren Kreditkonditionen zu wählen.
  • Eine Finanzierung wird als nicht erforderlich angesehen, wenn das Fahrzeug noch fahrfähig und verkehrssicher ist. Dann ist ein Abwarten auf die Regulierung zuzumuten.
  • Kann weder eine Vollkaskoversicherung noch ein Kredit (z.B. mangels ausreichender Bonität) in Anspruch genommen werden, ist der Geschädigte auf die Geltendmachung von Nutzungsausfallentschädigung beschränkt.

Die Kreditkosten stellen also ein weiteres „Minenfeld“ in der Unfallregulierung dar, weshalb die Beratung und Vertretung durch einen qualifizierten Rechtsanwalt nahezu unabdingbar geworden ist. Wir beraten Sie gerne kostenfrei zu allen Schadenspositionen.

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Schadensersatz nach Verkehrsunfall – Standkosten

Eine zu Beginn nicht sehr oft in den Blick genommene Schadensersatzposition beim Verkehrsunfall sind die Standkosten. Diese können z.B. anfallen, wenn das nach einem Verkehrsunfall fahruntüchtige Fahrzeug erst einmal in einer Werkstatt oder bei dem Abschleppunternehmen verbleibt. Manchmal wartet der Unfallgeschädigte die Haftungsentscheidung des gegnerischen Versicherers ab oder lässt das Fahrzeug gar auf Anweisung der gegnerischen Versicherung erst einmal stehen.

Häufig entstehen Standkosten im Totalschadensfall. Das Fahrzeug muss nach dem Unfall erst durch einen Sachverständigen besichtigt werden, dann beginnt die Suche nach einem Käufer oder Verwerter und erst wenn alles unter Dach und Fach ist, wird das Fahrzeug wieder abgeholt.

Wenn Standkosten berechnet werden, belaufen sich diese in aller Regel auf 5,00 € bis 20,00 € pro Tag. Streitig ist zwischen Geschädigtem und Versicherung jedoch in aller Regel eher die Dauer der Standzeit. Feste Grenzen gibt es hier nicht, es kommt stets auf den Einzelfall an. Eine Standzeit von 14 Tagen z.B. zwischen Verkehrsunfall und Abholung des Totalschadensfahrzeuges wird in aller Regel nicht beanstandet. Es gibt jedoch ein paar Grundsätze, an denen man sich orientieren kann, um die Standzeit unter Berücksichtigung der Schadenminderungspflicht so kurz wie möglich zu halten:

  • Ein Fahrzeug mit Totalschaden muss schnellstmöglich verwertet werden. Längere Verkaufsverhandlungen sind dem Geschädigten jedoch nicht anzulasten.
  • Eine unklare Haftungslage ist kein Grund, mit der Reparatur oder dem Verkauf zu warten. Allenfalls bei wirtschaftlicher Unmöglichkeit kann der Versicherer darauf hingewiesen werden, einen Reparaturkostenvorschuss zu leisten.
  • Auch darf grundsätzlich nicht die Entscheidung abgewartet werden, ob der Versicherer das Fahrzeug nachbesichtigen will. Abgesehen davon, dass wir sowieso von einer Nachbesichtigung immer abraten, könnte der Versicherer durch Nachfrage zu einer frühzeitigen Positionierung in dieser Frage gebracht werden. Allenfalls ein kurzer Zeitraum bis zu einer Woche ließe sich mit diesem Argument überbrücken bzw. die Standkosten zur Erstattung bringen.

Bei der Schadensregulierung sind die Standkosten folglich mit zu beachten. Sofern solche Kosten angefallen sind, werden diese bei der Schadensregulierung durch uns mit geltend gemacht. Lassen Sie sich daher kostenfrei beraten.

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Schadensersatz nach Verkehrsunfall – die Gegenstände im Fahrzeug

Im Rahmen der Unfallsachbearbeitung nach einem Verkehrsunfall denken die meisten Leute vornehmlich an fahrzeugbezogene Schäden wie z.B. Reparaturkosten, Wertminderung und Nutzungsausfall. Was viele jedoch vergessen: nur die allerwenigsten Unfallbeteiligten sind z.B. nackt gefahren oder haben keinerlei Gegenstände im Fahrzeug gehabt. Auch Beschädigungen an Kleidung oder Gegenständen im Fahrzeug sind jedoch erstattungsfähig. Auch wenn hier der Teufel im Detail liegt, soll zunächst eine Übersicht der wichtigsten Aspekte geliefert werden.

Was wird erstattet?

Grundsätzlich besteht ein Schadensersatzanspruch gegen den Schädiger wegen jeglicher Beschädigung von Sachen, die sich am Körper des Geschädigten oder im Fahrzeug befinden. Zusammengefasst wird dies als „Transportschaden“ und umfasst vorrangig

  • Lebensmittel
  • Kleidungsstücke und Reisebedarf
  • Koffer, Taschen, Rucksäcke
  • Werkzeug und Materialien aller Art
  • Fahrräder, Skirausrüstung
  • Geschenke
  • Brillen, Hörgeräte, Gehhilfen etc.

Diese Aufzählung ist natürlich längst nicht abschließend. Schwierig wird es wie bereits erwähnt im Detail. Im Streitfalle muss gegenüber der Versicherung bzw. dem Gericht nachgewiesen werden, dass sich die Gegenstände tatsächlich zum Unfallzeitpunkt im Fahrzeug befunden haben. Idealerweise sind hierzu Fotos vorhanden oder die Polizei hat am Unfallort entsprechende Feststellungen getroffen. Auch der Zeugenbeweis ist zumindest für eine Schätzung natürlich möglich.

Wie viel wird gezahlt?

Diese Frage lässt sich zumeist noch schwieriger beantworten. Erstattet wird der „Zeitwert“ der Gegenstände. Um diesen zumindest näherungsweise zu bestimmen, ist es vorteilhaft, wenn entsprechende Anschaffungsbelege noch vorhanden sind. Zumindest der Anschaffungszeitpunkt und -preis ist, ggf. unter Angebot von Zeugenbeweis, mitzuteilen.

Was macht der Rechtsanwalt?

Wichtig ist zu Beginn der Unfallsachbearbeitung vor allem die Informationsgewinnung. Wir erfragen alle notwendigen Unterlagen und Nachweise bei Ihnen oder anderen Unfallbeteiligten und machen die Schadensersatzansprüche bei der Gegenseite geltend.

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Teilkaskoversicherung vorhanden:
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Schadensersatz nach Verkehrsunfall – die Kosten der Ersatzbeschaffung

Wird das eigene Fahrzeug bei einem Verkehrsunfall so sehr beschädigt, dass ein Totalschaden vorliegt, ist die wirtschaftlich sinnvollste Art der Schadenswiedergutmachung die Anschaffung eines Ersatzfahrzeuges. In diesem Zusammenhang entstehen einige Kosten, bei welchen sich die Frage stellt, ob auch diese vom Schädiger bzw. dessen Versicherung zu übernehmen sind. Im Einzelnen geht es beispielhaft um folgende Schadenspositionen:

An- und Abmeldekosten

Die Kosten für die Abmeldung des alten und die Anmeldung des neuen Fahrzeuges sind durch den Schädiger zu erstatten. Hierzu gehören die tatsächlichen Gebühren, welche durch die Behörden erhoben werden, als auch die Kosten für neue Kennzeichen.

Die Ummeldekosten werden nur erstattet, wenn eine Ummeldung tatsächlich erfolgt ist. Umstritten ist, ob die Kosten nur gegen Vorlage der jeweiligen Rechnungen erstattet werden oder ob auch die Zahlung einer Pauschale zulässig ist. Auf der sicheren Seite ist hier also derjenige, der die jeweiligen Belege auch aufhebt und vorlegen kann.

Autobahn- oder Parkvignette

Die Kosten für fahrzeugbezogene Vignetten sind vom Schädiger zu erstatten, da spätestens durch das Ablösen der Vignette von der Windschutzscheibe die Vignette unbrauchbar wird. Die Kosten sind hier anteilig nach der noch bestehenden Laufzeit der Vignette zu erstatten.

Fahrzeugbrief- und Überführungskosten

Diese Kosten sind nur dann erstattungsfähig, wenn der Geschädigte Anspruch auf Neupreisersatz hat.

Steuer und Versicherungsprämie

Auch hier kann dem Geschädigten bei sachgerechter Unfallregulierung kein Schaden entstehen. Wird das Fahrzeug unverzüglich nach dem Unfall bzw. der Feststellung des Totalschadens abgemeldet, werden die im Voraus beglichenen Beträge anteilig zurückerstattet, so dass wirtschaftlich gar kein Schaden entsteht.

TÜV

Die Kosten für die Durchführung der Hauptuntersuchung beim Ersatzfahrzeug sind nicht erstattungsfähig, da sie nicht unmittelbar auf den Unfall zurückzuführen sind. Die Hauptuntersuchung muss bei Neuerwerb nicht zwingend durchgeführt werden, sondern richtet sich nach dem Fahrzeugalter.

Umbaukosten

Die Frage der Kosten für den Einbau unbeschädigter Sonderausstattung (z.B. Musikanlage, Taxameter, Mautgerät, fest verbautes Navi etc.) wird unterschiedlich beantwortet.

Werden diese Geräte vom Sachverständigen bereits als Sonderausstattung berücksichtigt, so ist davon auszugehen, dass sogar der Verlust dieser Geräte im Rahmen des Wiederbeschaffungs- und Restwertes mit abgerechnet wird und daher ein Ersatz für Umbaukosten ausscheidet.

Anderenfalls besteht ein Schadensersatzanspruch jedenfalls bis zur Höhe des Zeitwertes der jeweiligen Geräte. Dies gilt jedenfalls dann, wenn ein Umbau tatsächlich stattfindet. Hierbei ist es unerheblich, ob der Umbau selbst oder durch Dritte durchgeführt wurde.

Verschrottungskosten

Sollte das beschädigte Fahrzeug keinen Restwert mehr aufweisen, muss es verschrottet werden. Die hierfür anfallenden Kosten sind ersatzfähig. Es mus jedoch ein Nachweis über die Kosten erbracht werden, eine fiktive Geltendmachung ist nicht möglich.

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Art des Fahrzeuges:

Hersteller:

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Name der (eigenen) Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw.Schadennummer der Haftpflichtversicherung:

Vollkaskoversicherung vorhanden:
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Versicherungs- bzw. Schadennummer der Kaskoversicherung:

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bei Personenschäden:

Name des Verletzten:

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Schadensersatz nach Verkehrsunfall – der Haushaltsführungsschaden

Im Rahmen der Schadenregulierung nach einem Verkehrsunfall ist an viele Schadenspositionen zu denken. Bei einer Verletzung des Körpers oder der Gesundheit des Geschädigten stehen „Klassiker“ wie das Schmerzensgeld oder der Verdienstausfall zunächst im Fokus. Auch die Fähigkeit, den heimischen Haushalt zu führen, stellt jedoch einen wirtschaftlichen Wert dar, da die Haushaltstätigkeit als eine sinnvolle Verwertung der Arbeitskraft anzusehen ist. Ein Schadensersatzanspruch besteht also bei Beeinträchtigung der Haushaltstätigkeit unabhängig davon, ob es sich um eine Hausfrau oder einen Hausmann handelt. Auch Berufstätige übernehmen natürlich Aufgaben im heimischen Haushalt und sind vom potentiellen Kreis der Geschädigten mit umfasst.

Voraussetzungen des Haushaltsführungsschadens

Um einen Haushaltsführungsschaden zu bejahen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Körperverletzung bzw. Gesundheitsbeeinträchtigung durch den Verkehrsunfall
  • bestehender Bedarf an Haushaltstätigkeit
  • verminderte Fähigkeit zur Durchführung bestimmter Haushaltstätigkeiten
  • Schaden des Verletzten durch die haushaltsspezifische Erwerbsminderung

Hierbei ist im Sinne des § 286 ZPO „voll“ zu beweisen, dass es zu einer Verletzung bzw. Gesundheitsschädigung gekommen ist. Für die restlichen Voraussetzungen genügt eine überwiegende Wahrscheinlichkeit im Sinne des § 287 ZPO.

Was wird gezahlt?

Der Haushaltsführungsschaden kann – ähnlich dem Reparaturschaden – konkret oder fiktiv geltend gemacht werden. Das bedeutet, dass sowohl die Kosten einer tatsächlich beschäftigten Ersatzkraft oder sonstiger Hilfsmittel erstattet werden als auch die fiktiven Kosten einer Ersatzkraft. Ein konkreter finanzieller Schaden muss also nicht nachgewiesen werden.

Zur Haushaltstätigkeit gehören neben der reinen Hausarbeit auch Reparatur- oder Unterhaltungsarbeiten an Haus oder Wohnung sowie auch die Gartenarbeit.

Die konkrete Höhe des Schadens wird im Falle der fiktiven Geltendmachung – welche die Regel darstellt – geschätzt. Für die Schätzung gibt es viele Hilfsmittel und Tabellenwerke.

Was macht der Rechtsanwalt?

Im Rahmen unserer Unfallsachbearbeitung nehmen wir bei Personenschäden stets den Haushaltsführungsschaden mit in den Blick. Wir ermitteln die zur Schätzung des Haushaltsführungsschadens notwendigen Umstände und errechnen die Schadensersatzbeträge, welche dann bei der Versicherung des Unfallgegners geltend gemacht werden.

Hilfreich hierbei ist es, ein „Unfalltagebuch“ zu führen, in welchem die Genesung des Geschädigten dokumentiert wird. So kann individuell der Haushaltsbedarf und die entsprechende Einschränkung dokumentiert werden.

Aufgrund der Spezialität des Anspruches ist es stets erforderlich, sich individuell beraten und vertreten zu lassen. Hierfür bieten wir höchste Gewähr. Nutzen Sie also gerne die kostenlose Unfallmeldung und wir nehmen uns Ihrer Sache an.

kostenlose Unfallmeldung

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten.

Wir melden uns unverzüglich nach Eingang der Unfallmeldung bei Ihnen und besprechen mit Ihnen die weiteren Schritte. Eine Rückmeldung erfolgt in aller Regel noch am gleichen Tage, spätestens binnen eines Werktages.

Lassen Sie sich vom Umfang des Formulars nicht abschrecken. Es gibt nur ganz wenige Pflichtfelder! Je mehr Sie jedoch beitragen können, desto besser gelingt uns der erste Überblick und die individuelle Beratung hinsichtlich der nächsten Schritte. Die abgefragten Angaben entsprechen dem zwischen Anwaltschaft und Versicherungswirtschaft vereinbarten "Fragebogen für Anspruchsteller" und werden ohne Ihr Einverständnis in keinem Falle an Dritte weitergegeben.

Anspruchsteller

Name (Pflichtfeld):

Anschrift, PLZ, Ort:

E-Mail (Pflichtfeld):

Telefonnummer (Pflichtfeld):

berufliche Tätigkeit:

IBAN:

BIC:

Kontoinhaber:

Rechtsschutzversicherung vorhanden:
JaNein

Name der Rechtsschutzversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer der Rechtsschutzversicherung:

Selbstbeteiligung Rechtsschutzversicherung:

Unfallgegner

Name:

Anschrift, PLZ, Ort:

E-Mail:

Telefon:

Name der Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer:

amtliches Kennzeichen:

Unfallhergang

Unfallort:

Unfalltag:

Unfallzeit:

Unfallschilderung (Pflichtfeld):

Unfall polizeilich aufgenommen:
JaNein

zuständige Dienststelle:

Aktenzeichen bzw. Tagebuchnummer der Polizei:

bei Fahrzeugschäden

Art des Fahrzeuges:

Hersteller:

Typ:

FIN:

amtliches Kennzeichen:

Erstzulassung:

Kilometerstand:

Name der (eigenen) Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw.Schadennummer der Haftpflichtversicherung:

Vollkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Teilkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Name der Kaskoversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer der Kaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Vollkaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Teilkaskoversicherung:

bei Personenschäden:

Name des Verletzten:

Alter des Verletzten:

Familienstand des Verletzten:

Anzahl und Alter der Kinder des Verletzten:

berufliche Tätigkeit des Verletzten:

selbständig beruflich tätig:
JaNein

monatliches Nettoeinkommen des Verletzten:

Name und Anschrift des Arbeitgebers des Verletzten:

Besteht unabhängig vom Unfall ein Rentenbezug:
JaNein

Falls ja, in welcher monatlichen Höhe und von wem:

Art und Umfang der Verletzungen:

Krankenhausaufenthalt:
von bis (voraussichtlich)

Name und Anschrift des Krankenhauses:

Krankschreibung:
von bis (voraussichtlich)

Namen und Anschriften der behandelnden Ärzte:

Krankenkasse:

Berufsunfall:
JaNein

zuständige Berufsgenossenschaft:

gesetzliche Rentenversicherung:
JaNein

zuständige Rentenversicherungsanstalt:

Unterlagen hochladen

Zum Abschluss können Sie bereits vorliegende Unterlagen (z.B. Aktenzeichen der Polizei, Unfallbericht, Schadengutachten, Arztberichte etc.) hochladen, damit uns diese bereits zur ersten Beratung vorliegen. Die Unterlagen können unter Umständen die Planung der weiteren Schritte erheblich erleichtern:





(Pflichtfeld) Ich stimme zu, dass meine Daten zur Bearbeitung meiner Anfrage verarbeitet werden. Weitere Hinweise hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter https://kanzleifuerverkehrsrecht.de/datenschutzerklaerung

 

 

Schadensersatz für das Restbenzin bei einem Totalschaden?

Nach einem Verkehrsunfall ist im Rahmen der Geltendmachung von Schadensersatz durch den Geschädigten an eine Vielzahl verschiedener Schadenspositionen zu denken. Erleidet das Fahrzeug einen Totalschaden und wird es verkauft, so fragt sich mancher Geschädigter, was eigentlich mit dem restlichen Benzin im Fahrzeug passiert. Dieses wird schließlich quasi „mitverkauft“.

Auch wenn es sich in der Regel um eine kostenmäßig nicht allzu große Schadensposition handelt, stellt sich die Frage, ob nicht auch dies vom Schädiger zu ersetzen ist. Auch wir prüfen entsprechende Ansprüche im Rahmen unserer Unfallschadenregulierung und machen diese ggf. beim Schädiger und dessen Haftpflichtversicherung geltend.

Was wird gezahlt?

Die Frage, ob das Restbenzin überhaupt einen ersatzfähigen Schaden darstellt, wird unterschiedlich beantwortet. Eine ältere Ansicht verneint die Frage u.a. mit den Argumenten, dass das Benzin zum einen nicht beschädigt worden ist und zum anderen dem Eigentümer zumindest theoretisch noch zur Verfügung stünde. Die zu dieser Thematik ergangenen jüngeren Gerichtsentscheidungen bejahen jedoch einen entsprechenden Anspruch auf Schadensersatz. Dieser sei separat zu berechnen, da das Benzin in aller Regel weder beim Restwert berücksichtigt wird noch beim tatsächlichen Verkaufspreis.

Wie viel wird gezahlt?

Der Geschädigte muss jedoch darlegen und ggf. beweisen können, wie viel Benzin im Unfallzeitpunkt noch im Tank war. Dies muss nicht genau beziffert werden, eine Schätzung reicht. Für diese Schätzung muss jedoch vorgetragen werden, wann das Fahrzeug das letzte Mal betankt wurde und welche Strecken seitdem zurück gelegt worden sind. Es ist also in aller Regel erforderlich, die letzte Tankquittung vorzulegen und zumindest grob zum weiteren Gebrauch des Fahrzeuges vorzutragen.

Eine pauschale Entschädigung ähnlich der Unkostenpauschale gibt es nämlich nicht.

Was tun wir für Sie?

Im Rahmen der Unfallregulierung werden wir Sie im Totalschadensfall danach fragen, ob die letzte Tankquittung noch vorliegt und weitere Angaben zur Fahrzeugnutzung gemacht werden können. Sehen wir die Informationen als ausreichend an, machen wir den Schaden bei dem Unfallgegner mit geltend.

Zur Unfallregulierung gelangen Sie über das folgende Kontaktformular:

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Anspruchsteller

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Versicherungs- bzw. Schadennummer der Rechtsschutzversicherung:

Selbstbeteiligung Rechtsschutzversicherung:

Unfallgegner

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Versicherungs- bzw. Schadennummer:

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Unfallhergang

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Unfallzeit:

Unfallschilderung (Pflichtfeld):

Unfall polizeilich aufgenommen:
JaNein

zuständige Dienststelle:

Aktenzeichen bzw. Tagebuchnummer der Polizei:

bei Fahrzeugschäden

Art des Fahrzeuges:

Hersteller:

Typ:

FIN:

amtliches Kennzeichen:

Erstzulassung:

Kilometerstand:

Name der (eigenen) Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw.Schadennummer der Haftpflichtversicherung:

Vollkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Teilkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Name der Kaskoversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer der Kaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Vollkaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Teilkaskoversicherung:

bei Personenschäden:

Name des Verletzten:

Alter des Verletzten:

Familienstand des Verletzten:

Anzahl und Alter der Kinder des Verletzten:

berufliche Tätigkeit des Verletzten:

selbständig beruflich tätig:
JaNein

monatliches Nettoeinkommen des Verletzten:

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Besteht unabhängig vom Unfall ein Rentenbezug:
JaNein

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Art und Umfang der Verletzungen:

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von bis (voraussichtlich)

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Berufsunfall:
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Zum Abschluss können Sie bereits vorliegende Unterlagen (z.B. Aktenzeichen der Polizei, Unfallbericht, Schadengutachten, Arztberichte etc.) hochladen, damit uns diese bereits zur ersten Beratung vorliegen. Die Unterlagen können unter Umständen die Planung der weiteren Schritte erheblich erleichtern:





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Die Erstattung der Rechtsanwaltskosten nach einem Verkehrsunfall

Wie bereits an mehreren Stellen erwähnt, ist die Beauftragung eines Fachanwalts für Verkehrsrecht ein Grundstein für eine erfolgreiche Unfallregulierung. Leider scheuen viele Geschädigte den Weg zum Anwalt, weil sie befürchten, auf etwaigen Kosten „sitzen zu bleiben“. Diese Bedenken sind jedoch grundsätzlich unbegründet, denn auch der Rechtsanwalt ist durch den Schädiger zu bezahlen.

Grundsatz der Kostenerstattung

Nach einem Verkehrsunfall hat der Schädiger nach § 249 BGB dem Geschädigten sämtliche unfallbedingten Schäden zu ersetzen. Nach einhelliger Rechtsprechung hat der Geschädigte stets das Recht, sich zur Durchsetzung seiner Ansprüche von Beginn an eines Rechtsanwaltes zu bedienen. Lediglich in ganz einfachen Fällen (Schadenssumme maximal 1.000 €, klare Haftungslage, sofortige Kostenübernahme durch die gegnerische Versicherung) wird die Beauftragung des Anwalts als nicht notwendig angesehen.

Durch die Notwendigkeit der Beauftragung entsteht ein Schadensersatzanspruch in Höhe der Rechtsanwaltskosten.

Werden sämtliche Kosten vom Gegner übernommen?

Hier sagt der Jurist wie so oft: kommt drauf an. Hierzu muss man wissen, dass sich in Verkehrsunfallsachen die Anwaltskosten nach dem sog. „Gegenstandswert“ richten. Einfach formuliert: der Anwalt bekommt als Vergütung einen Betrag in Höhe von ca. 10 % des Betrages, den er als Schadensersatz geltend macht.

Werden also z.B. 4.000 € als Reparaturschaden verlangt, darf der Anwalt hierfür etwa 400 € abrechnen.

Zahlt die Gegenseite dann auch entsprechend die kompletten Reparaturkosten, so zahlt sie auch die kompletten Rechtsanwaltskosten. Stellt sich aus irgendwelchen Gründen heraus, dass der Reparaturschaden nur 3.000 € beträgt (z.B. Stichwort „freie Werkstatt“), so muss die Versicherung auch nur etwa 300 € für den Anwalt bezahlen. Hier spricht man vom sog. „Erledigungswert“.

Die Differenz wäre grundsätzlich durch den Mandanten selbst an den Anwalt zu bezahlen. Hier hilft dann – wenn vorhanden – die Rechtsschutzversicherung und übernimmt diese Differenz. Anderenfalls muss man sich mit dem Anwalt einigen, wobei hier angemerkt sei, dass unser Büro hier nicht so kleinlich agiert.

Und wenn der Gegner nicht zahlt?

Dann muss und wird der Anspruch gerichtlich geltend gemacht werden. Soweit die Rechtsanwaltskosten dann als Nebenforderung – also neben anderen Ansprüchen – geltend gemacht werden, erhöhen diese sogar nicht einmal den Streitwert und damit die Gerichtskosten. Dies stellt auch den Regelfall dar.

Fazit

Sie sehen also, in der weit überwiegenden Zahl der Fälle besteht für Sie als Geschädigtem kein Kostenrisiko bei der Beauftragung eines Rechtsanwaltes mit der Unfallregulierung. Scheuen Sie sich daher auch erst recht nicht, uns um unsere kostenlose Ersteinschätzung zu bitten. Füllen Sie einfach die wenigen Pflichtfelder des folgenden Formulares aus und wir melden uns binnen eines Werktages bei Ihnen.

kostenlose Unfallmeldung

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Die Abrechnung des Nutzungsausfalls nach einem Verkehrsunfall

Steht dem Unfallgeschädigten das Fahrzeug nach dem Verkehrsunfall nicht zur Verfügung, steht zum einen die Option des Mietwagens offen, zum anderen kann er die entgangenen Gebrauchsvorteile als Schadensersatz geltend machen – der sog. Nutzungsausfall(-schaden).

Voraussetzungen

Voraussetzung hierfür ist die tatsächlich fehlende Nutzungsmöglichkeit des Fahrzeuges, z.B. für den Zeitraum bis zur Reparatur oder bis zur Ersatzbeschaffung im Totalschadensfall. Außerdem muss der tatsächliche Wille zur Nutzung des Fahrzeuges gegeben sein. Ein Anspruch auf Nutzungsausfall steht demgegenüber nicht zu bei

  • gewerblich genutzten Fahrzeugen (in der Regel),
  • fiktiver Abrechnung,
  • Anmietung eines Ersatzfahrzeuges
  • Vorhandensein eines nutzbaren Zweitfahrzeuges,
  • fehlender Nutzungsmöglichkeit des Fahrzeuges.

Umstritten sind hier insbesondere die Fälle, in denen der Geschädigte so sehr verletzt wurde, dass er das Fahrzeug nicht nutzen konnte. Hier entsteht der Anspruch jedoch trotzdem, wenn Dritte das Fahrzeug hätten nutzen können.

Ausfalldauer

Grundsätzlich hat der Geschädigte Anspruch auf Entschädigung für die objektiv notwendige Dauer der Reparatur bzw. Ersatzanschaffung. Er ist jedoch gehalten, sich um eine schnelle Beseitigung des Zustandes zu kümmern. Zur reinen Dauer der Reparatur bzw. Ersatzanschaffung addiert wird die Zeit bis zur Erstellung des Schadengutachtens sowie ein angemessener Überlegungszeitraum für die Entscheidung, ob repariert oder Ersatz angeschafft wird.

Die Versicherungen sind zumeist darauf bedacht, den Nutzungsausfallschaden „klein zu rechnen“. Wichtig ist daher eine genaue Dokumentation der zeitlichen Abläufe, um diese transparent darlegen zu können. Verzögert sich die Regulierung durch die Versicherung und kann eine Reparatur bzw. Ersatzanschaffung nicht vorfinanziert werden, ist die Versicherung darauf hinzuweisen und ggf. zu einer Vorschusszahlung aufzufordern.

Schadenshöhe

Die Höhe des Nutzungsausfallschadens wird heutzutage fast durchgängig anhand von Tabellen berechnet. Die „Standardtabelle“ von Sanden/Danner/Küppersbusch führt hierbei nahezu jedes Kraftfahrzeug und gliedert dieses in Nutzungsausfallklassen, woraus sich dann der konkrete Anspruch pro Tag ergibt. Bei älteren Fahrzeugen werden Abzüge gemacht, besonders hochwertige Sonderausstattung kann zu einer „Hochstufung“ führen.

Die Nutzungsausfallklasse wird ebenso wie der regelmäßig notwendige Zeitraum für die Reparatur bzw. Ersatzanschaffung durch den Sachverständigen im Schadengutachten festgehalten. Hieran orientieren sich zumeist die Gerichte und Versicherungen.

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Lassen Sie sich vom Umfang des Formulars nicht abschrecken. Es gibt nur ganz wenige Pflichtfelder! Je mehr Sie jedoch beitragen können, desto besser gelingt uns der erste Überblick und die individuelle Beratung hinsichtlich der nächsten Schritte. Die abgefragten Angaben entsprechen dem zwischen Anwaltschaft und Versicherungswirtschaft vereinbarten "Fragebogen für Anspruchsteller" und werden ohne Ihr Einverständnis in keinem Falle an Dritte weitergegeben.

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Art des Fahrzeuges:

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Versicherungs- bzw.Schadennummer der Haftpflichtversicherung:

Vollkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Teilkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Name der Kaskoversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer der Kaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Vollkaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Teilkaskoversicherung:

bei Personenschäden:

Name des Verletzten:

Alter des Verletzten:

Familienstand des Verletzten:

Anzahl und Alter der Kinder des Verletzten:

berufliche Tätigkeit des Verletzten:

selbständig beruflich tätig:
JaNein

monatliches Nettoeinkommen des Verletzten:

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