Geblitzt – Brandenburg: BAB 10, km 79,85, zwischen Ludwigsfelde und AD Nuthetal, in FR AD Nuthetal / Michendorf (ESO ES 3.0)

Sie sind auf der BAB 10 bei Kilometer 79,85 zwischen Ludwigsfelde und dem AD Nuthetal in Fahrtrichtung AD Nuthetal und Michendorf geblitzt worden und haben Post von der Zentralen Bußgeldstelle des Landes Brandenburg in Gransee bekommen? Die Mehrzahl der Bußgeldbescheide ist angreifbar! Wir kennen die Messstelle, das Messgerät und die zuständigen Behörden. Aufgrund unserer Erfahrung finden wir den richtigen Weg für Sie. Nutzen Sie die kostenlose Ersteinschätzung und wir sagen Ihnen, wo die Chancen liegen.

Wo wird gemessen?

Die Messstelle befindet sich auf der BAB 10 („Berliner Ring“) im südlichen Bereich. In Höhe des Parkplatzes Siethener Elsbruch, also zwischen der Anschlussstelle Ludwigsfelde-West und dem Autobahndreieck Nuthetal, von wo aus die BAB 115 („Avus“) in Richtung Berlin führt, wird das mobile Messgerät am rechten Fahrbahnrand aufgestellt.

Zuständig für die Bewertung der an dieser Messstelle durchgeführten Messungen ist nach der Zentralen Bußgeldstelle des Landes Brandenburg in Gransee letztendlich das Amtsgericht Zossen, vor welchem wir bereits in einer Vielzahl von Fällen erfolgreich als Verteidiger aufgetreten sind.

(Bild in voller Größe | © OpenStreetMap und Mitwirkende, CC-BY-SA)

Was sagen die Schilder?

Uns liegen für diese Messstelle noch keine amtlichen Beschilderungspläne und verkehrsrechtlichen Anordnungen vor, so dass eine ordnungsgemäße Beschilderung derzeit nicht bestätigt werden kann.

Infolge eigener Abfahrt der Messstelle ist folgende Beschilderung bekannt:

Unmittelbar nach der Anschlussstelle Ludwigsfelde-West bei Kilometer 78,2 wird die zuvor freigegebene zulässige Höchstgeschwindigkeit durch einen sog. „Trichter“ erst auf 120 km/h, dann auf 100 km/h und schließlich auf 80 km/h reduziert. Das Schild auf 80 km/h ist mit den Zusatzschildern „Straßenschäden“ und „auf 6 km“ versehen. Die Beschilderung erfolgt jeweils beidseitig, so dass von einer Wahrnehmbarkeit durch den durchschnittlichen Kraftfahrer ausgegangen werden kann.

Womit wird gemessen?

Gemessen wird bei Kilometer 79,85 mit dem mobilen Einseitensensor ESO ES 3.0, der an der Messstelle mit all seinen Stärken und Schwächen zum Einsatz kommt.

Wie stehen die Chancen?

Dies teilen wir Ihnen gerne im Rahmen unserer kostenlosen Ersteinschätzung mit. Füllen Sie einfach den nun kommenden Fragebogen aus und wir melden uns binnen eines Werktages mit wertvollen Informationen bei Ihnen. Selbstverständlich können Sie uns auch telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.

kostenlose Erstanfrage

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten. Viele Bußgeldbehörden ermöglichen mittlerweile einen Online-Zugang zu den Beweisfotos. Anhand derer kann eine Vorabprüfung vorgenommen werden. Bitte übersenden Sie uns daher - falls technisch möglich - gerne das aktuellste Schreiben der Bußgeldbehörde im Anhang. Ihre Daten behandeln wir selbstverständlich vertraulich.

Die Ersteinschätzung erfolgt in aller Regel binnen eines Werktages. Sollten innerhalb kurzer Zeit Fristen ablaufen, melden Sie sich bitte unbedingt zusätzlich telefonisch bei uns!

Wo wurden Sie geblitzt? (Pflichtfeld)

(Bitte geben Sie hier die Messstelle an, die in den Schreiben der Bußgeldbehörde genannt wird.)

Ihr Name: (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse: (Pflichtfeld)

Ihre Telefonnummer:

Rechtsschutzversicherung vorhanden? (Pflichtfeld)

Tatvorwurf: (Pflichtfeld)

(Diese Angabe dient nur der ersten Orientierung. Sie ist in keinem Falle verbindlich.)

aktuellstes Schreiben (Pflichtfeld)

(Diese Angabe dient der schnellen Einschätzung, ob unverzügliche Schritte eingeleitet werden müssen. Bitte beachten Sie die Einspruchsfrist von 14 Tagen bei Bußgeldbescheiden!)

Sachverhalt / Fragen:

Upload Schreiben der Bußgeldbehörde:

(Pflichtfeld) Ich stimme zu, dass meine Daten zur Bearbeitung meiner Anfrage verarbeitet werden. Weitere Hinweise hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter https://kanzleifuerverkehrsrecht.de/datenschutzerklaerung

Fahren im Ausland während Fahrverbots in Deutschland

Ein in Deutschland ausgesprochenes Fahrverbot entfaltet unmittelbare Gültigkeit nur innerhalb der Grenzen der Bundesrepublik. Viele Kraftfahrer versuchen daher, das Fahrverbot möglichst in der Urlaubszeit „abzusitzen“, in dem Glauben, dass im Ausland ohne Weiteres weiter gefahren werden darf. Dies erweist sich jedoch oftmals als Irrglaube, wie die Juristische Zentrale des ADAC herausgearbeitet hat. Die Daten sind überwiegend dem Beitrag von Nissen und Dr. Schäpe in „Deutsches Autorecht“, Jahrgang 2017, Seiten 757 bis 762 entnommen worden. Nutzen Sie bei Fragen gerne unsere kostenlose Ersteinschätzung.

Knackpunkt ist oftmals eine deutsche Besonderheit: wir Deutschen trennen strikt zwischen den Begriffen „Fahrerlaubnis“ und „Führerschein“. Man darf hierzulande auch ohne mitgeführten Führerschein fahren. Lediglich das Nichtvorzeigen auf Anforderung stellt eine mit einem Verwarnungsgeld zu ahndende Ordnungswidrigkeit dar. Während eines Fahrverbotes ist die Fahrerlaubnis, also die Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen, nur ausgesetzt und wird automatisch nach Ablauf der Fahrverbotsfrist wiedererlangt. Der Führerschein, welcher die Fahrberechtigung als Dokument vorzeigbar macht, ist für die Dauer des Fahrverbotes abzugeben. Auf ausländischen Führerscheinen ist zu vermerken, von wann bis wann von der Fahrberechtigung in Deutschland kein Gebrauch gemacht werden darf.

In vielen anderen Ländern sind hingegen Führerschein und Fahrerlaubnis eins. Wer keinen Führerschein hat, darf auch nicht fahren. Wer in den Urlaub fährt, sollte hier kurz prüfen, ob er während seines Fahrverbotes im Ausland fahren darf.

Belgien

  • Fahrzeugführer muss „im Besitz“ eines gültigen Führerscheins sein
  • laut ministerieller Auskunft „kann das dahin ausgelegt werden“, dass während eines deutschen Fahrverbotes auch in Belgien nicht gefahren werden darf
  • keine Rechtsprechung zu diesem Thema bekannt
  • Fahren ohne Fahrerlaubnis: 1.600 € bis 16.000 € Geldstrafe
  • Nichtmitführen des Führerscheins: 80 € bis 4.000 € Geldbuße

Dänemark

  • Fahren trotz ausländischen Fahrverbots erlaubt
  • Nichtvorlage oder Vorlage nur einer Kopie des Führerscheins auf Verlangen nach dem Original: ca. 135 € Geldbuße

Finnland

  • Fahren bei ausländischem Fahrverbot verboten
  • führt zu Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis
  • Strafe: Geldstrafe zwischen 20 und 50 Tagessätzen, Fahrverbot für Finnland zwischen 1 und 6 Monaten

Frankreich

  • Führerschein wird während Fahrverbotes nicht anerkannt
  • Fahren während Führerscheinmaßnahme: 4.500 € Geldstrafe + Beschlagnahme des Kfz
  • Nichtvorzeigen des Führerscheins: 11 € Geldbuße und Auflage, diesen binnen fünf Tagen vorzulegen, ansonsten mindestens 90 € Geldbuße

Großbritannien

  • keine gegenseitige Vereinbarung über Anerkennung der Fahrverbote
  • Praxis: sollte Fahrverbot entdeckt werden, bis zu 5.500 € Geldstrafe sowie Fahrverbot für Großbritannien bis zu 12 Monaten
  • Nichtvorzeigen des Führerscheins: 33 € Geldbuße, falls der Führerschein nicht binnen 7 Tagen bei der örtlichen Polizeistation vorgezeigt wird

Italien

  • Fahren während deutschen Fahrverbots kann geahndet werden
  • Geldstrafe mindestens 2.257 €, im Wiederholungsfall binnen zwei Jahren auch Haft bis zu einem Jahr
  • Nichtvorzeigen des Führerscheins: mindestens 41 € Geldbuße, erhöht sich auf mindestens 419 €, wenn der Führerschein auch nachträglich nicht vorgezeigt wird

Kroatien

  • Fahren trotz deutschen Fahrverbotes: wohl möglich, kein explizites Verbot
  • Führerschein muss im Original mitgeführt und auf Verlangen vorgezeigt werden
  • Nichtvorzeigen des Führerscheins: ca. 135 € Geldbuße

Luxemburg

  • Fahren während deutschen Fahrverbotes untersagt
  • Geldstrafe zwischen 500 € und 10.000 € und/oder Haftstrafe zwischen 8 Tagen und 3 Monaten
  • Nichtvorzeigen des Führerscheins: 24 € Geldbuße

Niederlande

  • Fahren während deutschen Fahrverbotes untersagt, aber sehr schwer zu ermitteln
  • Bei Ermittlung: mindestens 360 € Geldstrafe
  • grundsätzlich bei Nichtvorzeigen des Führerscheins: 90 € Geldbuße

Norwegen

  • Fahren während deutschen Fahrverbotes untersagt
  • führt zu Strafverfahren mit hohen Geldstrafen
  • Nichtvorzeigen des Führerscheins: ca. 55 € Geldbuße

Österreich

  • Fahren während deutschen Fahrverbotes untersagt
  • auch der deutsche Führerschein kann in Österreich zur Vollstreckung in Deutschland abgenommen werden!
  • schneller und guter Informationsaustausch
  • mindestens 726 € Geldstrafe
  • Nichtvorzeigen des Führerscheins: 20 € Geldbuße

Polen

  • Fahren während deutschen Fahrverbotes möglich
  • Nichtvorzeigen des Führerscheins: ca. 12 € Geldbuße

Portugal

  • Fahren während deutschen Fahrverbotes untersagt, aber kaum ermittelbar
  • Geldstrafe bis zu 240 Tagessätzen oder bis zu 2 Jahre Haft
  • Nichtvorzeigen des Führerscheins: 30 € bis 150 € Bußgeld bei Nachreichen binnen 8 Tagen, sonst 60 € bis 300 € Bußgeld

Schweden

  • Fahren während deutschen Fahrverbotes untersagt
  • Geld- und/oder Freiheitsstrafe bis zu 6 Monaten

Schweiz

  • recht komplizierte Rechtslage, es kommt auf den Grund des deutschen Fahrverbotes an
  • Fahren in jedem Falle untersagt, Geldstrafe und Einziehung Führerschein möglich
  • Nichtvorzeigen des Führerscheins: 17 € Geldbuße

Slowenien

  • Fahren trotz deutschen Fahrverbotes möglich, aber in der Praxis bei der Begründung des Nichtmitsichführens des Führerscheins schwierig
  • Nichtvorzeigen des Führerscheins: 40 € Geldbuße

Spanien

  • Fahren trotz deutschen Fahrverbotes verboten und hart sanktioniert
  • Freiheitsstrafen von 3 bis 6 Monaten, alternativ Geldstrafen von 12 bis 24 Monatsgehältern sowie gemeinnützige Arbeit
  • ausländische Fahrverbote werden jedoch kaum erfragt, daher Entdeckungsrisiko recht gering
  • Nichtvorzeigen des Führerscheins: bis zu 90 € Bußgeld
  • beglaubigte Kopien des Führerscheins können als Ersatzdokument anerkannt werden

Tschechische Republik

  • Fahren trotz deutschen Fahrverbotes möglich, aber in der Praxis bei der Begründung des Nichtmitsichführens des Führerscheins schwierig
  • Nichtvorzeigen des Führerscheins: ca. 60 € bis 100 € Geldbuße

Ungarn

  • Fahren trotz deutschen Fahrverbotes untersagt, aber Entdeckungsrisiko relativ gering
  • bis zu 1.120 € Geldbuße oder Haftstrafe bis zu 60 Tagen
  • Nichtvorzeigen des Führerscheins: zwischen 17 € und 560 € Bußgeld

Sie sehen, das Fahren trotz deutschen Fahrverbotes ist öfter untersagt als manch einer glaubt. Man meint, ein leichtes „Ost-West-Gefälle“ zu erkennen. Da zumindest das Entstehen von Missverständnissen und Erklärungsschwierigkeiten in jedem Land droht, sollte generell überlegt werden, ob nicht auch im Ausland auf das Fahren verzichtet werden sollte.

Bei Rückfragen können Sie gerne unsere kostenlose Ersteinschätzung nutzen. Verwenden Sie dafür einfach das folgende Kontaktformular.

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Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten. Bitte übersenden Sie uns - falls technisch möglich - gerne die für die Einschätzung erforderlichen Unterlagen im Anhang. Ihre Daten behandeln wir selbstverständlich vertraulich.

Die Ersteinschätzung erfolgt in aller Regel binnen eines Werktages. Sollten innerhalb kurzer Zeit Fristen ablaufen, melden Sie sich bitte unbedingt zusätzlich telefonisch bei uns!

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