Verkehrsunfall und Versicherung – die Voll- und Teil – Kaskoversicherung

Im Rahmen der Bearbeitung von Verkehrsunfällen haben Mandant und Rechtsanwalt mit einer Vielzahl von Versicherungen zu tun. Einer der am häufigsten auftretenden „Partner“ ist hierbei die Kaskoversicherung. Die Möglichkeiten und „Stolpersteine“ dieses Versicherungszweiges sollen hier in Kürze vorgestellt werden.

Was ist versichert?

Die Kaskoversicherung kann im Wesentlichen auf drei Arten abgeschlossen werden. Als Teilkaskoversicherung, Vollkaskoversicherung und als Kombination beider Versicherungen. Der Umfang des Versicherungsschutzes unterscheidet sich insbesondere im Verkehrsunfallbereich gravierend:

In der Teilkaskoversicherung sind Unfallschäden quasi ausgeschlossen. Die Teilkaskoversicherung deckt vielmehr Schäden z.B. durch Brände / Explosionen, Kurzschlüsse, Diebstähle, Naturereignisse sowie Marder- und Glasbruchschäden ab. Einzige „Teilkasko – Unfallquelle“ ist der Wildschaden.

Ein Wildschaden liegt nur dann vor, wenn es zu einer tatsächlichen Kollision mit einem Haarwild gekommen ist. Zur Definition des Haarwildes sei abkürzend auf § 2 Abs. 1 Nr. 1 BJagdG verwiesen. Ein Ausweichmanöver ist nicht ausreichend, hierfür ist dann wiederum die Vollkaskoversicherung zuständig. In manchen Versicherungsverträgen ist der Kreis der „tauglichen Tiere“ noch erweitert worden. Hier muss also genau auf den maßgeblichen Vertrag geachtet werden.

In der Vollkaskoversicherung sind dann auch sämtliche weiteren Unfallschäden versichert. Hierbei spielt die „Schuldfrage“ keine Rolle. Man kann also die Vollkaskoversicherung auch dann in Anspruch nehmen, wenn der Unfallgegner komplett für den Unfall verantwortlich ist. Dies wäre z.B. dann anzuraten, wenn der Unfallgegner – z.B. als Radfahrer oder Fußgänger – nicht über eine eigene Haftpflichtversicherung verfügt und daher ein erhebliches Insolvenzrisiko vorhanden ist.

Auch bei Verkehrsunfällen, an welchen man eine Teilschuld trägt, kann sich die Inanspruchnahme der Vollkaskoversicherung lohnen. So kann man zumeist einen großen Teil der Schäden ersetzt bekommen, selbst wenn der Gegner nur einen Teil zu tragen hat. Hier spielt vor allem das sog. Quotenvorrecht eine zentrale Rolle. Dies wird jedoch noch mal ergänzend beleuchtet und sprengt hier den Rahmen.

Wichtig ist vor allem eine sachgerechte und zielgerichtete Beratung unmittelbar nach dem Verkehrsunfall, um keine Ansprüche zu verlieren.

Was wird gezahlt?

Hier ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen dem Reparatur – und dem Totalschadensfall.

Im Reparaturfall werden die erforderlichen Kosten für eine vollständige und fachgerechte Reparatur bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswertes ersetzt. Das klingt erstmal recht einfach, birgt jedoch eine Menge Konfliktpotential in sich. So ist derzeit z.B. die auch aus dem Haftpflichtbereich entspringende Frage recht umstritten, ob der Versicherungsnehmer auf die Reparaturkostensätze einer Markenwerkstatt bestehen darf oder ob die Versicherung ihn auch auf eine freie Werkstatt verweisen kann. Man wird die Frage leicht abgekürzt damit beantworten müssen, dass dem Kaskoversicherer nahezu die gleichen Möglichkeiten zustehen wie dem Haftpflichtversicherer.

Auch hier ist dann jedoch genauestens darauf zu achten, ob der Verweis des Versicherers zu beachten ist. Dies ist seltener der Fall, als die Versicherungen ihren Kunden beizubringen versuchen.

Im Totalschadensfall erfolgt die Abrechnung ähnlich den Grundsätzen der Haftpflichtregulierung. Es wird der Wiederbeschaffungswert abzüglich des Restwertes gezahlt. Da auch hier gerne mit allen Mitteln versucht wird, die Schäden klein zu halten, sollte schnellstmöglich nach dem Unfall eine Beratung in Anspruch genommen werden.

Zu beachten ist bei jungen Fahrzeugen, dass viele Kaskoversicherungsverträge eine Neupreisentschädigung vorsehen, wenn das Fahrzeug im Zeitpunkt des Totalschadeneintritts ein bestimmtes Alter noch nicht erreicht hat. Dann braucht sich der Versicherungsnehmer nicht auf die „normale“ Totalschadensabrechnung verweisen lassen. Auch wird natürlich im Rahmen der Schadensbearbeitung beachtet.

Einschränkungen der Versicherungsleistung können sich aus diversen Bestimmungen ergeben: Berühmtestes Beispiel dürfte hierbei die Werkstattbindung sein. Im Gegenzug zu günstigeren Beiträgen ist die Auswahl der Reparaturwerkstatt eingeschränkt und auch die ausgezahlten Schadensummen werden entsprechend niedriger ausfallen. Ein Ausfall eines Teils oder der gesamten Leistung kommt in Betracht z.B. bei Fahren unter Einfluss von Alkohol und Drogen, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Unfallflucht, grob fahrlässiger Unfallverursachung, Gefahrerhöhung usw.

Was tun wir für Sie?

Zu unseren umfangreichen Beratungs- und Vertretungsangeboten nach einem Verkehrsunfall gehört selbstverständlich auch die Prüfung, welche Leistungen Sie möglicherweise von Ihrer Kaskoversicherung in Anspruch nehmen können. Diese Leistungen werden dann in das „Gesamtkonzept“ der Unfallregulierung eingearbeitet und geltend gemacht.

Sollte es zu Streitigkeiten mit der Versicherung kommen, stehen wir selbstverständlich an Ihrer Seite und setzen Ihre Ansprüche durch.

Die Abrechnung der Reparaturkosten nach einem Verkehrsunfall

Hat das Fahrzeug nach einem Verkehrsunfall keinen Totalschaden erlitten oder kommen im Totalschadensfall Ausnahmen in Betracht, kann der Geschädigte die erforderlichen Kosten für eine Reparatur ersetzt verlangen. Unter welchen Voraussetzungen welche Beträge zu leisten sind, ist im Einzelnen sehr kompliziert und soll hier zumindest im Überblick dargestellt werden. Dies ersetzt jedoch keine Beratung im Einzelfall, hierfür ist u.a. die kostenlose Ersteinschätzung da.

Muss ich mein Fahrzeug reparieren?

Nein. Der Umfang des Schadensersatzes hängt jedoch u.a. davon ab, ob Sie das Fahrzeug reparieren. Des Weiteren spielen eine Rolle: die kalkulierten Reparaturkosten, die Wertminderung, der Wiederbeschaffungswert und der Restwert des Fahrzeuges. Zur Ermittlung dieser Kosten ist – außer in Bagatellfällen mit Schäden von maximal 1.000 € – die Einholung eines Unfallschadengutachtens angezeigt. Die Kosten hierfür hat die gegnerische Versicherung nach der Haftungsquote zu tragen.

Was bekomme ich, wenn ich mein Fahrzeug nicht repariere?

Wird das Fahrzeug nicht „vollständig und fachgerecht nach den Vorgaben des Sachverständigen“ repariert, handelt es sich bei der Schadensregulierung um eine fiktive Abrechnung. Es hängt dann von der Schadenshöhe ab, was Sie erstattet bekommen:

kalkulierte Reparaturkosten unter Wiederbeschaffungsaufwand

Liegen die Reparaturkosten zzgl. Wertminderung unter dem Wiederbeschaffungsaufwand (Wiederbeschaffungswert minus Restwert), erhalten Sie die Netto-Reparaturkosten komplett ersetzt.

kalkulierte Reparaturkosten zwischen Wiederbeschaffungsaufwand und Wiederbeschaffungswert

Hier erhalten Sie grundsätzlich die Netto-Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswertes ersetzt. Verkaufen Sie das Fahrzeug innerhalb von 6 Monaten nach dem Unfall, gibt es wiederum nur den Wiederbeschaffungsaufwand.

kalkulierte Reparaturkosten über Wiederbeschaffungswert

Hier erhalten Sie wiederum die Netto-Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungsaufwandes.

Grundsätzlich ist auch darauf zu achten, dass bestimmte einzelne Reparaturschadenspositionen wie Verbringungskosten, UPE-Aufschläge etc. bei der fiktiven Abrechnung generell unter Umständen nicht ersatzfähig sind. Dies hängt von der sehr verschachtelten Rechtsprechung ab, zu der wir Sie gerne beraten.

Was bekomme ich, wenn ich mein Fahrzeug vollständig repariere?

Wird das Fahrzeug vollständig repariert und die Reparaturrechnung bei der Abrechnung vorgelegt, handelt es sich um eine konkrete Abrechnung. Auch hier hängt es von der Schadenshöhe ab, was Sie erstattet verlangen können.

kalkulierte Reparaturkosten bis zum Wiederbeschaffungswert

Hier erhalten Sie die Reparaturkosten inkl. Mehrwertsteuer, also die Brutto-Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswertes komplett ersetzt. Dies gilt auch, wenn das Fahrzeug innerhalb von 6 Monaten nach dem Unfall verkauft wird.

kalkulierte Reparaturkosten bis 130 % des Wiederbeschaffungswertes

Hier erhalten Sie die kompletten Brutto-Reparaturkosten ersetzt, wenn Sie das Fahrzeug auch noch 6 Monate nach dem Unfall nutzen (sog. „Integritätsinteresse“). Wird das Fahrzeug vorher verkauft, gibt es nur den Wiederbeschaffungsaufwand ersetzt.

kalkulierte Reparaturkosten oberhalb von 130 % des Wiederbeschaffungswertes

Hier wird grundsätzlich nur der Wiederbeschaffungsaufwand ersetzt. Eine seltene Ausnahme bietet die entgegen der Schätzung des Sachverständigen gelungene Vollreparatur innerhalb der „130 % – Grenze“. Hier können Sie die Brutto-Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswertes ersetzt verlangen.

Was bekomme ich, wenn ich das Fahrzeug teilweise repariere?

Wird das Fahrzeug zwar repariert, jedoch nicht „vollständig und fachgerecht nach den Vorgaben des Sachverständigen“, handelt es sich nach der Rechtsprechung um eine Teilreparatur. Hier sind die Unterschiede und Feinheiten so kompliziert, dass sie diesen Beitrag sprengen würden. Bitte nutzen Sie hierfür die kostenlose Ersteinschätzung und lassen sich individuell beraten.

Was muss ich beachten?

Eine wichtige Wiederholung: Gehen Sie zum Gutachter! Die einfachen Kostenvoranschläge der Werkstatt sind zwar billiger, äußern sich jedoch nicht zu Wiederbeschaffungs- und Restwert sowie zur Wertminderung. Sie sind daher für eine sachgerechte Beratung im Grunde genommen nicht zu gebrauchen.

Außerdem sollte bei der Schadensregulierung immer das „Gesamtkonzept“ beachtet werden. So hat die Frage, ob konkret oder fiktiv abgerechnet wird, auch Auswirkungen auf andere Schadenspositionen wie z.B. den Nutzungsausfall. Lassen Sie sich daher unbedingt vom Rechtsanwalt beraten, dieser wird Ihnen den Weg zur erfolgreichen Unfallregulierung bahnen.

kostenlose Unfallmeldung

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten.

Wir melden uns unverzüglich nach Eingang der Unfallmeldung bei Ihnen und besprechen mit Ihnen die weiteren Schritte. Eine Rückmeldung erfolgt in aller Regel noch am gleichen Tage, spätestens binnen eines Werktages.

Lassen Sie sich vom Umfang des Formulars nicht abschrecken. Es gibt nur ganz wenige Pflichtfelder! Je mehr Sie jedoch beitragen können, desto besser gelingt uns der erste Überblick und die individuelle Beratung hinsichtlich der nächsten Schritte. Die abgefragten Angaben entsprechen dem zwischen Anwaltschaft und Versicherungswirtschaft vereinbarten "Fragebogen für Anspruchsteller" und werden ohne Ihr Einverständnis in keinem Falle an Dritte weitergegeben.

Anspruchsteller

Name (Pflichtfeld):

Anschrift, PLZ, Ort:

E-Mail (Pflichtfeld):

Telefonnummer (Pflichtfeld):

berufliche Tätigkeit:

IBAN:

BIC:

Kontoinhaber:

Rechtsschutzversicherung vorhanden:
JaNein

Name der Rechtsschutzversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer der Rechtsschutzversicherung:

Selbstbeteiligung Rechtsschutzversicherung:

Unfallgegner

Name:

Anschrift, PLZ, Ort:

E-Mail:

Telefon:

Name der Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer:

amtliches Kennzeichen:

Unfallhergang

Unfallort:

Unfalltag:

Unfallzeit:

Unfallschilderung (Pflichtfeld):

Unfall polizeilich aufgenommen:
JaNein

zuständige Dienststelle:

Aktenzeichen bzw. Tagebuchnummer der Polizei:

bei Fahrzeugschäden

Art des Fahrzeuges:

Hersteller:

Typ:

FIN:

amtliches Kennzeichen:

Erstzulassung:

Kilometerstand:

Name der (eigenen) Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw.Schadennummer der Haftpflichtversicherung:

Vollkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Teilkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Name der Kaskoversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer der Kaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Vollkaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Teilkaskoversicherung:

bei Personenschäden:

Name des Verletzten:

Alter des Verletzten:

Familienstand des Verletzten:

Anzahl und Alter der Kinder des Verletzten:

berufliche Tätigkeit des Verletzten:

selbständig beruflich tätig:
JaNein

monatliches Nettoeinkommen des Verletzten:

Name und Anschrift des Arbeitgebers des Verletzten:

Besteht unabhängig vom Unfall ein Rentenbezug:
JaNein

Falls ja, in welcher monatlichen Höhe und von wem:

Art und Umfang der Verletzungen:

Krankenhausaufenthalt:
von bis (voraussichtlich)

Name und Anschrift des Krankenhauses:

Krankschreibung:
von bis (voraussichtlich)

Namen und Anschriften der behandelnden Ärzte:

Krankenkasse:

Berufsunfall:
JaNein

zuständige Berufsgenossenschaft:

gesetzliche Rentenversicherung:
JaNein

zuständige Rentenversicherungsanstalt:

Unterlagen hochladen

Zum Abschluss können Sie bereits vorliegende Unterlagen (z.B. Aktenzeichen der Polizei, Unfallbericht, Schadengutachten, Arztberichte etc.) hochladen, damit uns diese bereits zur ersten Beratung vorliegen. Die Unterlagen können unter Umständen die Planung der weiteren Schritte erheblich erleichtern:





(Pflichtfeld) Ich stimme zu, dass meine Daten zur Bearbeitung meiner Anfrage verarbeitet werden. Weitere Hinweise hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter https://kanzleifuerverkehrsrecht.de/datenschutzerklaerung

Die Abrechnung des Totalschadens nach einem Verkehrsunfall

Was ist ein Totalschaden?

Im Rahmen der Regulierung eines Verkehrsunfalles wird zunächst eingeteilt in Reparaturschadens- und Totalschadensfälle. Die Totalschadensfälle werden dann noch einmal in technische und wirtschaftliche Totalschäden unterteilt.

Ein technischer Totalschaden liegt vor, wenn das Fahrzeug bei dem Unfall irreparabel beschädigt worden ist. Diese Fälle sind relativ selten, da zumeist alle Fahrzeugteile für eine Reparatur beschafft werden können. Von Interesse sind daher vorwiegend die Fälle des wirtschaftlichen Totalschadens. Dieser folgt der Definition:

„Ein wirtschaftlicher Totalschaden liegt vor, wenn die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeuges im Augenblick des Unfalls übersteigen.“

Dies liegt darin begründet, dass der Geschädigte nicht besser gestellt werden soll, als er ohne den Unfall stünde. Eine Reparatur, die mehr kostet als die Anschaffung eines gleichwertigen Ersatzfahrzeuges, gilt daher grundsätzlich als wirtschaftlich unvernünftig und ist nicht ersatzfähig. Hiervon gibt es jedoch Ausnahmen, die im Bereich des Reparaturschadens näher umschrieben sind.

Was bekomme ich ersetzt?

Im Rahmen der reinen Totalschadensabwicklung erhalten Sie den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeuges abzüglich Restwert ersetzt. Die genaue Summe hängt davon ab, ob Sie sich tatsächlich ein neues Fahrzeug anschaffen oder nicht.

Entscheiden Sie sich für die Ersatzanschaffung, rechnen Sie konkret ab. Sie erhalten dann die Kosten für die Ersatzanschaffung inkl. Mehrwertsteuer ersetzt, begrenzt durch den Brutto-Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert.

Entscheiden Sie sich gegen die Ersatzanschaffung und nutzen das beschädigte Fahrzeug weiter, rechnen Sie fiktiv ab. Sie erhalten dann den Netto-Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert ersetzt.

Was ist mit dem Restwert?

Für den Restwerterlös ist der Geschädigte grundsätzlich selbst zuständig. Nach dem Gesetz ist es zwar durchaus zulässig, von der gegnerischen Versicherung den Wiederbeschaffungswert ohne Abzug des Restwertes zu verlangen und der Versicherung im Gegenzug das beschädigte Fahrzeug zu übereignen. Von dieser Möglichkeit wird jedoch nur selten Gebrauch gemacht.

Sollten Sie sich für eine Veräußerung des Fahrzeuges entscheiden und konkret abrechnen, sollten Sie dies schnellstmöglich nach Erstellung des Unfallschadengutachtens tun. Die Versicherungen setzen viel daran, Ihnen höhere Restwertangebote zukommen zu lassen, um so die eigene Erstattungssumme zu vermindern. Mit der Veräußerung in Eigenregie bleiben Sie jedoch die Herrin der Regulierung und erhalten stets die Maximalbeträge.

Im Rahmen der fiktiven Abrechnung müssten Sie sich keine höheren Restwertangebote entgegen halten lassen, wenn der Sachverständige seine Arbeit vernünftig macht. Hat der Sachverständige drei Kaufangebote ermittelt, ist das höchste Angebot als verbindlicher Restwert der fiktiven Abrechnung zugrunde zu legen.

Was mache ich am besten?

Dies ist eine Rechenfrage, die nicht pauschal, sondern nur anhand einer Einzelfallprüfung beantwortet werden kann. Hierzu beraten wir Sie gerne im Rahmen unserer kostenfreien Ersteinschätzung. Grundlage für die Beratung ist stets das Unfallschadengutachten, für dessen Kosten die gegnerische Versicherung nach normalen Haftungsgrundsätzen aufzukommen hat.

kostenlose Unfallmeldung

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten.

Wir melden uns unverzüglich nach Eingang der Unfallmeldung bei Ihnen und besprechen mit Ihnen die weiteren Schritte. Eine Rückmeldung erfolgt in aller Regel noch am gleichen Tage, spätestens binnen eines Werktages.

Lassen Sie sich vom Umfang des Formulars nicht abschrecken. Es gibt nur ganz wenige Pflichtfelder! Je mehr Sie jedoch beitragen können, desto besser gelingt uns der erste Überblick und die individuelle Beratung hinsichtlich der nächsten Schritte. Die abgefragten Angaben entsprechen dem zwischen Anwaltschaft und Versicherungswirtschaft vereinbarten "Fragebogen für Anspruchsteller" und werden ohne Ihr Einverständnis in keinem Falle an Dritte weitergegeben.

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bei Fahrzeugschäden

Art des Fahrzeuges:

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Erstzulassung:

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Name der (eigenen) Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw.Schadennummer der Haftpflichtversicherung:

Vollkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Teilkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Name der Kaskoversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer der Kaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Vollkaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Teilkaskoversicherung:

bei Personenschäden:

Name des Verletzten:

Alter des Verletzten:

Familienstand des Verletzten:

Anzahl und Alter der Kinder des Verletzten:

berufliche Tätigkeit des Verletzten:

selbständig beruflich tätig:
JaNein

monatliches Nettoeinkommen des Verletzten:

Name und Anschrift des Arbeitgebers des Verletzten:

Besteht unabhängig vom Unfall ein Rentenbezug:
JaNein

Falls ja, in welcher monatlichen Höhe und von wem:

Art und Umfang der Verletzungen:

Krankenhausaufenthalt:
von bis (voraussichtlich)

Name und Anschrift des Krankenhauses:

Krankschreibung:
von bis (voraussichtlich)

Namen und Anschriften der behandelnden Ärzte:

Krankenkasse:

Berufsunfall:
JaNein

zuständige Berufsgenossenschaft:

gesetzliche Rentenversicherung:
JaNein

zuständige Rentenversicherungsanstalt:

Unterlagen hochladen

Zum Abschluss können Sie bereits vorliegende Unterlagen (z.B. Aktenzeichen der Polizei, Unfallbericht, Schadengutachten, Arztberichte etc.) hochladen, damit uns diese bereits zur ersten Beratung vorliegen. Die Unterlagen können unter Umständen die Planung der weiteren Schritte erheblich erleichtern:





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