Schadensersatz nach Verkehrsunfall – Standkosten

Eine zu Beginn nicht sehr oft in den Blick genommene Schadensersatzposition beim Verkehrsunfall sind die Standkosten. Diese können z.B. anfallen, wenn das nach einem Verkehrsunfall fahruntüchtige Fahrzeug erst einmal in einer Werkstatt oder bei dem Abschleppunternehmen verbleibt. Manchmal wartet der Unfallgeschädigte die Haftungsentscheidung des gegnerischen Versicherers ab oder lässt das Fahrzeug gar auf Anweisung der gegnerischen Versicherung erst einmal stehen.

Häufig entstehen Standkosten im Totalschadensfall. Das Fahrzeug muss nach dem Unfall erst durch einen Sachverständigen besichtigt werden, dann beginnt die Suche nach einem Käufer oder Verwerter und erst wenn alles unter Dach und Fach ist, wird das Fahrzeug wieder abgeholt.

Wenn Standkosten berechnet werden, belaufen sich diese in aller Regel auf 5,00 € bis 20,00 € pro Tag. Streitig ist zwischen Geschädigtem und Versicherung jedoch in aller Regel eher die Dauer der Standzeit. Feste Grenzen gibt es hier nicht, es kommt stets auf den Einzelfall an. Eine Standzeit von 14 Tagen z.B. zwischen Verkehrsunfall und Abholung des Totalschadensfahrzeuges wird in aller Regel nicht beanstandet. Es gibt jedoch ein paar Grundsätze, an denen man sich orientieren kann, um die Standzeit unter Berücksichtigung der Schadenminderungspflicht so kurz wie möglich zu halten:

  • Ein Fahrzeug mit Totalschaden muss schnellstmöglich verwertet werden. Längere Verkaufsverhandlungen sind dem Geschädigten jedoch nicht anzulasten.
  • Eine unklare Haftungslage ist kein Grund, mit der Reparatur oder dem Verkauf zu warten. Allenfalls bei wirtschaftlicher Unmöglichkeit kann der Versicherer darauf hingewiesen werden, einen Reparaturkostenvorschuss zu leisten.
  • Auch darf grundsätzlich nicht die Entscheidung abgewartet werden, ob der Versicherer das Fahrzeug nachbesichtigen will. Abgesehen davon, dass wir sowieso von einer Nachbesichtigung immer abraten, könnte der Versicherer durch Nachfrage zu einer frühzeitigen Positionierung in dieser Frage gebracht werden. Allenfalls ein kurzer Zeitraum bis zu einer Woche ließe sich mit diesem Argument überbrücken bzw. die Standkosten zur Erstattung bringen.

Bei der Schadensregulierung sind die Standkosten folglich mit zu beachten. Sofern solche Kosten angefallen sind, werden diese bei der Schadensregulierung durch uns mit geltend gemacht. Lassen Sie sich daher kostenfrei beraten.

kostenlose Unfallmeldung

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten.

Wir melden uns unverzüglich nach Eingang der Unfallmeldung bei Ihnen und besprechen mit Ihnen die weiteren Schritte. Eine Rückmeldung erfolgt in aller Regel noch am gleichen Tage, spätestens binnen eines Werktages.

Lassen Sie sich vom Umfang des Formulars nicht abschrecken. Es gibt nur ganz wenige Pflichtfelder! Je mehr Sie jedoch beitragen können, desto besser gelingt uns der erste Überblick und die individuelle Beratung hinsichtlich der nächsten Schritte. Die abgefragten Angaben entsprechen dem zwischen Anwaltschaft und Versicherungswirtschaft vereinbarten "Fragebogen für Anspruchsteller" und werden ohne Ihr Einverständnis in keinem Falle an Dritte weitergegeben.

Anspruchsteller

Name (Pflichtfeld):

Anschrift, PLZ, Ort:

E-Mail (Pflichtfeld):

Telefonnummer (Pflichtfeld):

berufliche Tätigkeit:

IBAN:

BIC:

Kontoinhaber:

Rechtsschutzversicherung vorhanden:
JaNein

Name der Rechtsschutzversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer der Rechtsschutzversicherung:

Selbstbeteiligung Rechtsschutzversicherung:

Unfallgegner

Name:

Anschrift, PLZ, Ort:

E-Mail:

Telefon:

Name der Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer:

amtliches Kennzeichen:

Unfallhergang

Unfallort:

Unfalltag:

Unfallzeit:

Unfallschilderung (Pflichtfeld):

Unfall polizeilich aufgenommen:
JaNein

zuständige Dienststelle:

Aktenzeichen bzw. Tagebuchnummer der Polizei:

bei Fahrzeugschäden

Art des Fahrzeuges:

Hersteller:

Typ:

FIN:

amtliches Kennzeichen:

Erstzulassung:

Kilometerstand:

Name der (eigenen) Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw.Schadennummer der Haftpflichtversicherung:

Vollkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Teilkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Name der Kaskoversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer der Kaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Vollkaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Teilkaskoversicherung:

bei Personenschäden:

Name des Verletzten:

Alter des Verletzten:

Familienstand des Verletzten:

Anzahl und Alter der Kinder des Verletzten:

berufliche Tätigkeit des Verletzten:

selbständig beruflich tätig:
JaNein

monatliches Nettoeinkommen des Verletzten:

Name und Anschrift des Arbeitgebers des Verletzten:

Besteht unabhängig vom Unfall ein Rentenbezug:
JaNein

Falls ja, in welcher monatlichen Höhe und von wem:

Art und Umfang der Verletzungen:

Krankenhausaufenthalt:
von bis (voraussichtlich)

Name und Anschrift des Krankenhauses:

Krankschreibung:
von bis (voraussichtlich)

Namen und Anschriften der behandelnden Ärzte:

Krankenkasse:

Berufsunfall:
JaNein

zuständige Berufsgenossenschaft:

gesetzliche Rentenversicherung:
JaNein

zuständige Rentenversicherungsanstalt:

Unterlagen hochladen

Zum Abschluss können Sie bereits vorliegende Unterlagen (z.B. Aktenzeichen der Polizei, Unfallbericht, Schadengutachten, Arztberichte etc.) hochladen, damit uns diese bereits zur ersten Beratung vorliegen. Die Unterlagen können unter Umständen die Planung der weiteren Schritte erheblich erleichtern:





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