Rechte und Pflichten der Haftpflichtversicherung nach einem Verkehrsunfall

Sie schwanken zwischen Fluch und Segen und entscheiden im außergerichtlichen Bereich häufig alleine über die Unfallregulierung: die Haftpflichtversicherungen der Kfz-Halter. Jedes in Deutschland umher fahrende Kraftfahrzeug muss über eine Haftpflichtversicherung verfügen (§ 1 PflVG). Der Verstoß hiergegen stellt eine Straftat dar (§ 6 PflVG). Was die Versicherer dürfen oder sogar müssen und was nicht, soll hier kurz dargestellt werden. Für Einzelfallfragen nutzen Sie bitte gerne die Möglichkeit der kostenlosen Ersteinschätzung.

Aufgabe der Haftpflichtversicherungen ist es, begründete Schadensersatzansprüche zu regulieren und unbegründete Schadensersatzansprüche abzuwehren.

Mit dem Abschluss des Versicherungsvertrages erteilt der Versicherungsnehmer eine sog. „Regulierungsvollmacht“, so dass er im Schadenfall kaum Einfluss auf die tatsächliche Regulierung hat. Die Vollmacht erstreckt sich übrigens auch auf einen etwaigen Schadensersatzprozess vor Gericht, so dass die Versicherung auch den Anwalt auswählt, wenn Sie mitverklagt werden sollten.

Der Versicherung wird auch ein gewisses „Regulierungsermessen“ eingeräumt, innerhalb dessen unter Umständen wirtschaftliche Erwägungen die tatsächliche Rechtslage überlagern können. Dies ist jedoch im Streitfalle voll überprüfbar. Hierum geht es dann vor allen Dingen, wenn eine Höherstufung vermieden werden soll.

Zur Aufklärung des Sachverhaltes haben die Versicherungen weit reichende Befugnisse, die nicht immer einleuchtend sind. So dürfen die Versicherungen über Rechtsanwälte z.B. Akteneinsicht nehmen, Zeugen befragen, eingereichte Schadengutachten an Prüfstellen weiterleiten und noch vieles mehr. Hiervon machen die Versicherungen auch gerne Gebrauch und outen sich so oftmals als echte „Datensammler“. Ziel des Ganzen ist (natürlich), die Summe der gezahlten Beträge so klein wie möglich zu halten. Hier testen die Versicherungen oft und gerne die rechtlichen Grenzen nicht nur aus.

Im Rahmen des sog. „aktiven Schadenmanagements“ wird durch die Versicherer mit fast allen Mitteln versucht, den Geschädigten von der Beauftragung eines Rechtsanwalts und damit von der Erlangung des Wissens um die Möglichkeiten der Schadenregulierung fern zu halten. Auch für Versuche, das Vertrauensverhältnis zwischen Anwalt und Mandant zu beschädigen, ist man sich nicht zu schade. Umso wichtiger ist es, dem Geschädigten einen Interessenvertreter an die Seite zu stellen, der es mit der scheinbaren Übermacht der Versicherung aufzunehmen weiß.

kostenlose Unfallmeldung

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten.

Wir melden uns unverzüglich nach Eingang der Unfallmeldung bei Ihnen und besprechen mit Ihnen die weiteren Schritte. Eine Rückmeldung erfolgt in aller Regel noch am gleichen Tage, spätestens binnen eines Werktages.

Lassen Sie sich vom Umfang des Formulars nicht abschrecken. Es gibt nur ganz wenige Pflichtfelder! Je mehr Sie jedoch beitragen können, desto besser gelingt uns der erste Überblick und die individuelle Beratung hinsichtlich der nächsten Schritte. Die abgefragten Angaben entsprechen dem zwischen Anwaltschaft und Versicherungswirtschaft vereinbarten "Fragebogen für Anspruchsteller" und werden ohne Ihr Einverständnis in keinem Falle an Dritte weitergegeben.

Anspruchsteller

Name (Pflichtfeld):

Anschrift, PLZ, Ort:

E-Mail (Pflichtfeld):

Telefonnummer (Pflichtfeld):

berufliche Tätigkeit:

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Kontoinhaber:

Rechtsschutzversicherung vorhanden:
JaNein

Name der Rechtsschutzversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer der Rechtsschutzversicherung:

Selbstbeteiligung Rechtsschutzversicherung:

Unfallgegner

Name:

Anschrift, PLZ, Ort:

E-Mail:

Telefon:

Name der Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer:

amtliches Kennzeichen:

Unfallhergang

Unfallort:

Unfalltag:

Unfallzeit:

Unfallschilderung (Pflichtfeld):

Unfall polizeilich aufgenommen:
JaNein

zuständige Dienststelle:

Aktenzeichen bzw. Tagebuchnummer der Polizei:

bei Fahrzeugschäden

Art des Fahrzeuges:

Hersteller:

Typ:

FIN:

amtliches Kennzeichen:

Erstzulassung:

Kilometerstand:

Name der (eigenen) Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw.Schadennummer der Haftpflichtversicherung:

Vollkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Teilkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Name der Kaskoversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer der Kaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Vollkaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Teilkaskoversicherung:

bei Personenschäden:

Name des Verletzten:

Alter des Verletzten:

Familienstand des Verletzten:

Anzahl und Alter der Kinder des Verletzten:

berufliche Tätigkeit des Verletzten:

selbständig beruflich tätig:
JaNein

monatliches Nettoeinkommen des Verletzten:

Name und Anschrift des Arbeitgebers des Verletzten:

Besteht unabhängig vom Unfall ein Rentenbezug:
JaNein

Falls ja, in welcher monatlichen Höhe und von wem:

Art und Umfang der Verletzungen:

Krankenhausaufenthalt:
von bis (voraussichtlich)

Name und Anschrift des Krankenhauses:

Krankschreibung:
von bis (voraussichtlich)

Namen und Anschriften der behandelnden Ärzte:

Krankenkasse:

Berufsunfall:
JaNein

zuständige Berufsgenossenschaft:

gesetzliche Rentenversicherung:
JaNein

zuständige Rentenversicherungsanstalt:

Unterlagen hochladen

Zum Abschluss können Sie bereits vorliegende Unterlagen (z.B. Aktenzeichen der Polizei, Unfallbericht, Schadengutachten, Arztberichte etc.) hochladen, damit uns diese bereits zur ersten Beratung vorliegen. Die Unterlagen können unter Umständen die Planung der weiteren Schritte erheblich erleichtern: