Wertvolle Hilfe beim Verkehrsunfall – die Fahrerschutzversicherung

An der Verkehrsunfallregulierung ist zumeist eine ganze Reihe an Versicherungen beteiligt. Manche „aus Pflichtgefühl“ wie z.B. die Haftpflichtversicherung, andere wiederum aufgrund vertraglicher Bindung. Ein noch recht junges Mitglied dieser Versicherungsfamilie ist die Fahrerschutzversicherung, welche hier kurz näher vorgestellt werden soll.

Was ist versichert?

Die Fahrerschutzversicherung deckt eine in aller Regel ganz elementare Lücke im „normalen“ Versicherungsschutz ab. Dieser umfasst nämlich nicht den Personenschaden, welchen der Fahrer bei einem von ihm (mit-) verschuldeten Verkehrsunfall erleidet. Diese Schadenspositionen können recht schnell ungeahnte Höhen erreichen, wie Sie gleich sehen können.

Vereinfacht gesagt stehen Sie bei Abschluss einer Fahrerschutzversicherung im Schadensfall so, als hätte jemand anderes den Unfall allein verursacht und dessen Haftpflichtversicherung muss nun den Schaden übernehmen. Dies geschieht mit leichten und im Detail äußerst unterschiedlichen Einschränkungen, weshalb vor Abschluss der Versicherung eine kompetente vergleichende Beratung empfohlen wird.

Was wird gezahlt?

Insbesondere sind folgende Schadenspositionen vom Versicherungsumfang umfasst:

  • Heilbehandlungskosten
  • Schmerzensgeld
  • Verdienstausfallschaden
  • Kosten z.B. für Haushaltshilfen und behindertengerechte Umbauten
  • Unterhaltszahlungen an Hinterbliebene im Todesfall

Gerade die Zahlung von Schmerzensgeld wird jedoch z.B. an einen bestimmten Mindestaufenthalt in einem Krankenhaus geknüpft.

Leistungseinschränkungen sind möglich z.B. bei Fahren ohne Fahrerlaubnis oder unter Alkohol sowie bei vorsätzlicher Herbeiführung des Schadens.

Eine Besonderheit der Fahrerschutzversicherung ist ihre so genannte Nachrangigkeit. Dies besagt, dass die Versicherung nur für solche Schäden aufkommt, welche nicht von einem Dritten – z.B. dem Unfallgegner oder dessen Haftpflichtversicherung – zu begleichen sind.

Was tun wir für Sie?

Im Rahmen unserer Unfallsachbearbeitung prüfen wir, ob eine Fahrerschutzversicherung abgeschlossen wurde und in welchem Umfang diese einstandspflichtig ist. Auf Wunsch vertreten wir gerne Ihre Interessen gegenüber der Versicherung und machen sämtliche Schadenspositionen für Sie geltend. Zu beachten ist hier lediglich, dass die Versicherung für die Rechtsanwaltskosten nur dann aufzukommen hat, wenn sich diese erforderlich sind, z.B. weil sich die Versicherung mit ihrer Leistung im Verzug befindet.

Die Erstattung der Sachverständigenkosten nach einem Verkehrsunfall

Der Geschädigte hat nach einem Verkehrsunfall gegen den Schädiger einen Anspruch auf Ersatz der zur Wiederherstellung des Zustandes vor dem Unfall erforderlichen Kosten. Bereits zu Beginn stellt sich daher die Frage: wie hoch sind diese „erforderlichen Kosten“? In aller Regel benötigt man zur Beantwortung dieser Frage die Expertise eines Unfallsachverständigen.

Auch dessen – nicht unerhebliche – Kosten stellen einen ersatzfähigen Schaden dar. Leider hat sich auch diese Schadensposition zu einem regelrechten „Schlachtfeld“ zwischen Versicherern und Geschädigten entwickelt. Die wichtigsten Grundsätze sollen daher kurz vorgestellt werden, was aber keinesfalls die individuelle Beratung im Rahmen der Unfallregulierung ersetzen kann.

Wann darf ich mir einen Sachverständigen nehmen?

Die Frage ist leicht zu beantworten: immer! Die Kosten werden jedoch nur dann übernommen, wenn es sich nicht um einen sogenannten Bagatellschaden handelt. Dieser wird quasi ausschließlich nach der Schadenhöhe ermittelt. Die Bagatellgrenze liegt nach der Rechtsprechung des BGH bei 700,00 €, einige Instanzgerichte neigen jedoch dazu, den Grenzwert in Richtung der 1.000,00 € – Marke anzuheben.

Da diese Schadenssummen jedoch heutzutage sehr schnell erreicht und überschritten werden, raten wir jedem Geschädigten, der nicht einen Kleinstschaden erlitten hat, sich einen Sachverständigen zur Ermittlung des Schadens an die Seite zu holen. Nur bei kleineren Schäden sollte man es bei einem Kostenvoranschlag nebst Fotos belassen. Gegenüber dem Kostenvoranschlag hat das Sachverständigengutachten den Vorteil, dass

  • sich der Sachverständige auch zu Wiederbeschaffungs- und Restwert äußert,
  • eine Abgrenzung zwischen Reparatur- und Totalschaden vornimmt,
  • eine ggf. eingetretene Wertminderung ermittelt und beziffert,
  • die Reparatur- bzw. Wiederbschaffungsdauer ermittelt,
  • den Nutzungsausfallschaden pro Tag beziffert,
  • bei technischen Streitigkeiten dem Geschädigten zur Seite steht.

Diese lange Liste sollte Grund genug sein, in aller Regel dem Sachverständigen den Vorzug zu geben.

Hierbei soll natürlich nicht verschwiegen werden, dass es ein – kleines, aber vorhandenes – Risiko gibt, zumindest einen Teil der Sachverständigenkosten am Ende selbst tragen zu müssen. Dies betrifft jedoch nur Geschädigte, die sich an einen überteuerten Sachverständigen wenden und dies hätten erkennen müssen.

Was wird vom Gegner gezahlt?

Grundsätzlich hat der Schädiger bzw. dessen Haftpflichtversicherung für das gesamte Honorar des Sachverständigen einzustehen. Die seltensten Fälle völlig unbrauchbarer oder gar „geschönter“ Gutachten lassen wir hier einmal außen vor.

Die Höhe der Sachverständigenkosten steht oftmals zwischen Geschädigtem und Versicherer im Streit. Dies liegt daran, dass der Geschädigte im Rahmen seiner Schadenminderungspflicht gehalten ist, den Schaden möglichst klein zu halten. Hier geht es manchmal um einzelne Euro. Manche Versicherer ziehen mittlerweile eigene Gebührentabellen zu Rate, deren Herkunft kein Mensch nachvollziehen kann. In aller Regel rechnen die Sachverständigen innerhalb eines bestimmten Gebührenkorridors ab, der als „übliche Vergütung“ verstanden wird und daher ersetzt werden muss. Wenn also der Versicherer hier kürzen will, ist anwaltlicher Rat gefragt und führt meistens auch zum Erfolg.

Auch die Kosten für einen Kostenvoranschlag sind durch den Schädiger zu ersetzen, soweit er generell für die unfallbedingten Schäden haftet. Diese Kosten sind natürlich in aller Regel weitaus geringer als die Kosten für den Sachverständigen, jedoch entgeht auch der entsprechende Mehrwert.

kostenlose Unfallmeldung

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten.

Wir melden uns unverzüglich nach Eingang der Unfallmeldung bei Ihnen und besprechen mit Ihnen die weiteren Schritte. Eine Rückmeldung erfolgt in aller Regel noch am gleichen Tage, spätestens binnen eines Werktages.

Lassen Sie sich vom Umfang des Formulars nicht abschrecken. Es gibt nur ganz wenige Pflichtfelder! Je mehr Sie jedoch beitragen können, desto besser gelingt uns der erste Überblick und die individuelle Beratung hinsichtlich der nächsten Schritte. Die abgefragten Angaben entsprechen dem zwischen Anwaltschaft und Versicherungswirtschaft vereinbarten "Fragebogen für Anspruchsteller" und werden ohne Ihr Einverständnis in keinem Falle an Dritte weitergegeben.

Anspruchsteller

Name (Pflichtfeld):

Anschrift, PLZ, Ort:

E-Mail (Pflichtfeld):

Telefonnummer (Pflichtfeld):

berufliche Tätigkeit:

IBAN:

BIC:

Kontoinhaber:

Rechtsschutzversicherung vorhanden:
JaNein

Name der Rechtsschutzversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer der Rechtsschutzversicherung:

Selbstbeteiligung Rechtsschutzversicherung:

Unfallgegner

Name:

Anschrift, PLZ, Ort:

E-Mail:

Telefon:

Name der Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer:

amtliches Kennzeichen:

Unfallhergang

Unfallort:

Unfalltag:

Unfallzeit:

Unfallschilderung (Pflichtfeld):

Unfall polizeilich aufgenommen:
JaNein

zuständige Dienststelle:

Aktenzeichen bzw. Tagebuchnummer der Polizei:

bei Fahrzeugschäden

Art des Fahrzeuges:

Hersteller:

Typ:

FIN:

amtliches Kennzeichen:

Erstzulassung:

Kilometerstand:

Name der (eigenen) Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw.Schadennummer der Haftpflichtversicherung:

Vollkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Teilkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Name der Kaskoversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer der Kaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Vollkaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Teilkaskoversicherung:

bei Personenschäden:

Name des Verletzten:

Alter des Verletzten:

Familienstand des Verletzten:

Anzahl und Alter der Kinder des Verletzten:

berufliche Tätigkeit des Verletzten:

selbständig beruflich tätig:
JaNein

monatliches Nettoeinkommen des Verletzten:

Name und Anschrift des Arbeitgebers des Verletzten:

Besteht unabhängig vom Unfall ein Rentenbezug:
JaNein

Falls ja, in welcher monatlichen Höhe und von wem:

Art und Umfang der Verletzungen:

Krankenhausaufenthalt:
von bis (voraussichtlich)

Name und Anschrift des Krankenhauses:

Krankschreibung:
von bis (voraussichtlich)

Namen und Anschriften der behandelnden Ärzte:

Krankenkasse:

Berufsunfall:
JaNein

zuständige Berufsgenossenschaft:

gesetzliche Rentenversicherung:
JaNein

zuständige Rentenversicherungsanstalt:

Unterlagen hochladen

Zum Abschluss können Sie bereits vorliegende Unterlagen (z.B. Aktenzeichen der Polizei, Unfallbericht, Schadengutachten, Arztberichte etc.) hochladen, damit uns diese bereits zur ersten Beratung vorliegen. Die Unterlagen können unter Umständen die Planung der weiteren Schritte erheblich erleichtern:





Geblitzt – Brandenburg: BAB 10, km 154,6 in Fahrtrichtung Prenzlau (PoliscanSpeed)

Sie sind auf der BAB 10 bei Kilometer 154,6 in Fahrtrichtung Frankfurt/Oder geblitzt worden und haben Post von der Zentralen Bußgeldstelle des Landes Brandenburg in Gransee bekommen? Die Mehrzahl der Bußgeldbescheide ist angreifbar! Wir kennen die Messstelle, das Messgerät und die zuständigen Behörden. Aufgrund unserer Erfahrung finden wir den richtigen Weg für Sie. Nutzen Sie die kostenlose Ersteinschätzung und wir sagen Ihnen, wo die Chancen liegen.

Wo wird gemessen?

Die Messstelle befindet sich im nördlichen Teil der BAB 10 („Berliner Ring“) inmitten des Autobahndreiecks Havelland, wo die BAB 24 in Richtung Hamburg von der BAB 10 abführt. Quasi „gegenüber“ wird auch in der Gegenrichtung bei Kilometer 155,5 gemessen. Bei Kilometer 154,6 wird dann das Messgerät am rechten Fahrbahnrand aufgestellt.

Zuständig für die Bewertung der an dieser Messstelle durchgeführten Messungen ist letztendlich das Amtsgericht Oranienburg, vor welchem wir bereits in einer Vielzahl von Fällen erfolgreich als Verteidiger aufgetreten sind.

Was sagen die Schilder?

Die Beschilderung ist grundsätzlich recht einfach: auf der Anfahrt zur Messstelle herrscht bereits seit längerer Zeit eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Kommt man vom westlichen Berliner Ring, ist diese Höchstgeschwindigkeit seit knapp 50 Kilometern vorgeschrieben, kommt man von der BAB 24, muss man sich seit knapp drei Kilometern an diese Geschwindigkeit halten.

Manche der von uns betreuten Messungen in der Vergangenheit gingen auch von Höchstgeschwindigkeiten von 100 km/h aus. Hier wurde dann zeitweise gebaut.

Womit wird gemessen?

Gemessen wird bei Kilometer 154,6 mit dem Messgerät PoliscanSpeed, welches an der Messstelle mit all seinen Schwächen zum Einsatz kommt.

Wie stehen die Chancen?

Dies teilen wir Ihnen gerne im Rahmen unserer kostenlosen Ersteinschätzung mit. Füllen Sie einfach den nun kommenden Fragebogen aus und wir melden uns binnen eines Werktages mit wertvollen Informationen bei Ihnen. Selbstverständlich können Sie uns auch telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.

kostenlose Erstanfrage

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten. Viele Bußgeldbehörden ermöglichen mittlerweile einen Online-Zugang zu den Beweisfotos. Anhand derer kann eine Vorabprüfung vorgenommen werden. Bitte übersenden Sie uns daher - falls technisch möglich - gerne das aktuellste Schreiben der Bußgeldbehörde im Anhang. Ihre Daten behandeln wir selbstverständlich vertraulich.

Die Ersteinschätzung erfolgt in aller Regel binnen eines Werktages. Sollten innerhalb kurzer Zeit Fristen ablaufen, melden Sie sich bitte unbedingt zusätzlich telefonisch bei uns!

Wo wurden Sie geblitzt? (Pflichtfeld)

(Bitte geben Sie hier die Messstelle an, die in den Schreiben der Bußgeldbehörde genannt wird.)

Ihr Name: (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse: (Pflichtfeld)

Ihre Telefonnummer:

Rechtsschutzversicherung vorhanden? (Pflichtfeld)

Tatvorwurf: (Pflichtfeld)

(Diese Angabe dient nur der ersten Orientierung. Sie ist in keinem Falle verbindlich.)

aktuellstes Schreiben (Pflichtfeld)

(Diese Angabe dient der schnellen Einschätzung, ob unverzügliche Schritte eingeleitet werden müssen. Bitte beachten Sie die Einspruchsfrist von 14 Tagen bei Bußgeldbescheiden!)

Sachverhalt / Fragen:

Upload Schreiben der Bußgeldbehörde:

Unfallregulierung und Rechtsschutzversicherung

„Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei.“

Dieses geflügelte Wort hat – leider – mehr Wahrheit im Kern als man denkt. Vor allem im Bereich der Verkehrsunfälle ist es oftmals so, dass sich beide Seiten im Recht sehen. Ein Amtsrichter in München wusste zu berichten, dass in knapp 2000 von ihm geführten Verhandlungen über Verkehrsunfälle kein einziger Unfallbeteiligter ein eigenes Fehlverhalten einräumte. Werden also vom Unfallgegner Einwendungen erhoben, so muss die „Unfallversion“ bewiesen werden.

Für diesen Beweis braucht man nicht selten einen technisches, biomechanisches oder medizinisches Sachverständigengutachten. Es liegt nahe, dass hierfür Kosten entstehen. Auch das Gericht will im Falle einer Klage bezahlt werden, von den gierigen Rechtsanwälten ist damit noch gar nicht gesprochen. Die Kosten sind zwar im Falle des Obsiegens von der Gegenseite zu erstatten, jedoch steht vor dem Entstehen der Kosten noch nicht die Entscheidung der Versicherung bzw. des Gerichts fest und außerdem weiß man z.B. bei Sachen gegen nicht versicherte Unfallgegner nichts über deren Zahlungsfähigkeit.

In diesen Fällen ist es nicht nur ratsam, sondern fast unabdingbar, über eine Rechtsschutzversicherung zu verfügen. Diese trägt all die Kosten, von denen eben die Rede war. Im Verkehrsunfallbereich stellt die einzige Ausnahme eine etwa vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung dar. Auch diese ist jedoch in nahezu allen Fällen nicht einmal annähernd so hoch wie das Honorar eines Sachverständigen für eine Gutachtenerstattung.

Die monatlichen Kosten einer Verkehrsrechtsschutzversicherung halten sich ebenfalls im Rahmen. Eine flüchtige Recherche ergab Beiträge zwischen 10,00 € und 15,00 € je Monat ohne Selbstbeteiligung und Beiträge unter 7,00 € je Monat bei einer Selbstbeteiligung in Höhe von 150,00 €. Wenn man bedenkt, dass dies im Streitfall den Unterschied machen kann, ob man mehrere tausend Euro Schadensersatz bekommt oder nicht, dann sollte man hier nicht „auf Lücke setzen“.

Tipps zur Auswahl der Rechtsschutzversicherung gebe ich Ihnen gerne auf Anfrage. Auch zu sonstigen Fragen steht die kostenlose Ersteinschätzung gerne für Sie bereit.

kostenlose Erstanfrage

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten. Bitte übersenden Sie uns - falls technisch möglich - gerne die für die Einschätzung erforderlichen Unterlagen im Anhang. Ihre Daten behandeln wir selbstverständlich vertraulich.

Die Ersteinschätzung erfolgt in aller Regel binnen eines Werktages. Sollten innerhalb kurzer Zeit Fristen ablaufen, melden Sie sich bitte unbedingt zusätzlich telefonisch bei uns!

Ihr Name: (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse: (Pflichtfeld)

Ihre Telefonnummer:

Rechtsschutzversicherung vorhanden? (Pflichtfeld)

Sachverhalt / Fragen: Pflichtfeld

Upload Unterlagen:

Straftaten im Straßenverkehr – die fahrlässige Tötung (§ 222 StGB)

Kommt bei einem Verkehrsunfall ein Mensch ungewollt ums Leben, stellt dies sowohl für den Verursacher als auch für die Angehörigen des Getöteten wohl die größte denkbare „Bestrafung“ dar. Dennoch wird dies als fahrlässige Tötung auch strafrechtlich verfolgt. In diesem hochsensiblen Bereich ist es wichtig, sich professioneller Hilfe anzunehmen, welche die Last des Strafverfahrens zumindest teilweise abfängt und durch sachliche Betrachtung und Interessenwahrnehmung auf ein sachgerechtes Ergebnis hinwirkt. Als Fachanwalt für Verkehrsrecht verfüge ich über entsprechende Expertise und nehme mich Ihrer Sache an. Nutzen Sie unsere kostenlose Ersteinschätzung und erhalten Sie erste Hinweise.

Was wird bestraft?

Der Tatbestand des § 222 StGB ist denkbar einfach:

„Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Es ist also einerseits eine fahrlässige Handlung und andererseits ein Taterfolg im Sinne der Tötung einer anderen Person Grundlage der Strafbarkeit.

Die fahrlässige Handlung kann grundsätzlich in jeder Verletzung von Straßenverkehrsregeln liegen. Trägt man also in irgendeiner Weise durch eigenes Fehlverhalten zu einem Verkehrsunfall bei, so handelt man in aller Regel auch fahrlässig. Ausnahmen sind Unfallgeschehen, welche auch von einem sog. „Idealfahrer“ nicht vermeidbar gewesen wären. Diese sind jedoch – anders, als man glauben mag – sehr selten anzutreffen.

Den Taterfolg der Tötung braucht man wohl nicht näher zu erklären. Wichtig wäre es hier, bei Ansatzpunkten für Zweifel darauf zu achten, dass der Taterfolg direkte Folge der Tathandlung sein muss. Dies haben in der Regel Mediziner zu beantworten.

Man kann also kurz zusammen fassen: Bei jedem Verkehrsunfall mit tödlicher Folge kommt eine Strafbarkeit wegen fahrlässiger Tötung in Betracht. 

Welche Strafen drohen?

Das Gesetz sieht grundsätzlich Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren vor. Dieser Strafrahmen ist recht breit gestreut und trägt damit der Spanne möglicher Tathergänge Rechnung. So muss der Tatbestand schließlich vom tragischen Unglücksfall bis zum hochgefährlichen Fahrverhalten mit voraussehbarer Todesfolge alles abdecken. Entsprechend liegt es auch an der Verteidigung, den konkreten Fall zu bewerten und die positiv für den Beschuldigten sprechenden Aspekte eingehend vorzutragen.

Eine tatsächlich anzutretende Haftstrafe stellt bei Verkehrsunfällen tatsächlich eher die Ausnahme dar.

Neben der eigentlichen „Kriminalstrafe“ kommen natürlich auch Maßnahmen in Bezug auf die Fahrerlaubnis in Betracht. Grundsätzlich ist hier an das Fahrverbot nach § 44 StGB zu denken, in schweren Fällen kann es aber auch zu einer Entziehung der Fahrerlaubnis nach § 69 StGB kommen.

Was kann man tun?

Grundsätzlich empfehlen wir, bei Konfrontation mit einem Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung möglichst frühzeitig die Hilfe eines Strafverteidigers in Anspruch zu nehmen. Wir kennen die Besonderheiten und die Verteidigungsansätze. Außerdem verschaffen wir Ihnen Gehör bei den Ermittlungsbehörden und dem Gericht. Grundsätzlich gilt auch hier: Keine Angaben ohne Verteidiger!

Was macht der Verteidiger?

Nach Beauftragung beantragen wir zunächst Akteneinsicht bei der zuständigen Behörde, um uns einen Überblick über die vorliegenden Beweismittel zu verschaffen. Anhand dieser Informationen erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam die geeignete Verteidigungsstrategie. Oberstes Ziel dabei ist die Vermeidung einer gerichtlichen Hauptverhandlung durch Einstellung des Verfahrens. Sollte dies im Einzelfall nicht möglich sein, wird die Hauptverhandlung sachgerecht vorbereitet und durchgeführt, um eine mögliche Bestrafung so gering wie möglich zu halten und Ihre Mobilität zu bewahren.

kostenlose Erstanfrage

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten. Bitte übersenden Sie uns - falls technisch möglich - gerne das aktuellste Schreiben der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder des Gerichts im Anhang. Ihre Daten behandeln wir selbstverständlich vertraulich.

Die Ersteinschätzung erfolgt in aller Regel binnen eines Werktages. Sollten innerhalb kurzer Zeit Fristen ablaufen - z.B. bei Zustellung eines Strafbefehls -, melden Sie sich bitte unbedingt zusätzlich telefonisch bei uns!

Ihr Name: (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse: (Pflichtfeld)

Ihre Telefonnummer:

Rechtsschutzversicherung vorhanden? (Pflichtfeld)

Tatvorwurf: (Pflichtfeld)

(Diese Angabe dient nur der ersten Orientierung. Sie ist in keinem Falle verbindlich.)

aktuellstes Schreiben (Pflichtfeld)

(Diese Angabe dient der schnellen Einschätzung, ob unverzügliche Schritte eingeleitet werden müssen. Bitte beachten Sie die Einspruchsfrist von 14 Tagen bei Strafbefehlen!)

Sachverhalt / Fragen:

Upload aktuellstes Schreiben:

Geblitzt – Brandenburg: BAB 10, km 166,4 in Fahrtrichtung Frankfurt (Oder) / Prenzlau (PoliscanSpeed)

Sie sind auf der BAB 10 bei Kilometer 166,4 in Fahrtrichtung Frankfurt (Oder) bzw. Prenzlau geblitzt worden und haben Post von der Zentralen Bußgeldstelle des Landes Brandenburg in Gransee bekommen? Die Mehrzahl der Bußgeldbescheide ist angreifbar! Wir kennen die Messstelle, das Messgerät und die zuständigen Behörden. Aufgrund unserer Erfahrung finden wir den richtigen Weg für Sie. Nutzen Sie die kostenlose Ersteinschätzung und wir sagen Ihnen, wo die Chancen liegen.

Wo wird gemessen?

Die Messstelle befindet sich im nördlichen Bereich der BAB 10 („Berliner Ring“) in östlicher Fahrtrichtung. Quasi „am Eingang“ des Dreiecks Oranienburg wird das mobile Messgerät am rechten Fahrbahnrand aufgestellt. In der Gegenrichtung ist bei Kilometer 167,5 sogar ein fester Blitzer eingerichtet worden.

Zuständig für die Bewertung der an dieser Messstelle durchgeführten Messungen ist letztendlich das Amtsgericht Oranienburg, vor welchem wir bereits in einer Vielzahl von Fällen erfolgreich als Verteidiger aufgetreten sind.

Was sagen die Schilder?

Kommt man in östlicher Richtung vom Dreieck Havelland angefahren, so ist zunächst keine Höchstgeschwindigkeit vorgegeben. Etwa 320 Meter vor der Messstelle wird die Geschwindigkeit dann durch beidseitig aufgestellte Schilder auf 120 km/h beschränkt. Eine Wiederholung dieser Beschilderung erfolgt bis zur Messstelle nicht, so dass die Schilder im dichten Verkehr durchaus auch übersehen werden können.

Anhand der „Straßencharakteristik“ dieses großen Autobahndreiecks wird man sich als Kraftfahrer jedoch grundsätzlich auf eine Geschwindigkeitsbeschränkung eingestellt haben müssen. Dies ist dann eine Frage der Bewertung des Einzelfalls. Jedenfalls hat diese Beschilderung auch schon zu Verfahrenseinstellungen geführt.

Womit wird gemessen?

Gemessen wird bei Kilometer 166,4 mit dem Messgerät PoliscanSpeed, welches an der Messstelle mit all seinen Schwächen zum Einsatz kommt.

Wie stehen die Chancen?

Dies teilen wir Ihnen gerne im Rahmen unserer kostenlosen Ersteinschätzung mit. Füllen Sie einfach den nun kommenden Fragebogen aus und wir melden uns binnen eines Werktages mit wertvollen Informationen bei Ihnen. Selbstverständlich können Sie uns auch telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.

kostenlose Erstanfrage

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten. Viele Bußgeldbehörden ermöglichen mittlerweile einen Online-Zugang zu den Beweisfotos. Anhand derer kann eine Vorabprüfung vorgenommen werden. Bitte übersenden Sie uns daher - falls technisch möglich - gerne das aktuellste Schreiben der Bußgeldbehörde im Anhang. Ihre Daten behandeln wir selbstverständlich vertraulich.

Die Ersteinschätzung erfolgt in aller Regel binnen eines Werktages. Sollten innerhalb kurzer Zeit Fristen ablaufen, melden Sie sich bitte unbedingt zusätzlich telefonisch bei uns!

Wo wurden Sie geblitzt? (Pflichtfeld)

(Bitte geben Sie hier die Messstelle an, die in den Schreiben der Bußgeldbehörde genannt wird.)

Ihr Name: (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse: (Pflichtfeld)

Ihre Telefonnummer:

Rechtsschutzversicherung vorhanden? (Pflichtfeld)

Tatvorwurf: (Pflichtfeld)

(Diese Angabe dient nur der ersten Orientierung. Sie ist in keinem Falle verbindlich.)

aktuellstes Schreiben (Pflichtfeld)

(Diese Angabe dient der schnellen Einschätzung, ob unverzügliche Schritte eingeleitet werden müssen. Bitte beachten Sie die Einspruchsfrist von 14 Tagen bei Bußgeldbescheiden!)

Sachverhalt / Fragen:

Upload Schreiben der Bußgeldbehörde:

Verkehrsunfall und Insassen-Unfallversicherung

Im Rahmen der Absicherung des Straßenverkehrs gibt es ein recht breit gefächertes Paket an Versicherungen, welche nach einem Verkehrsunfall Leistungen übernehmen. Neben der verpflichtenden (§ 1 PflVG) Haftpflichtversicherung ist am bekanntesten wohl die Kaskoversicherung. Eine gewichtige Rolle kann jedoch auch der Unfallversicherung zufallen. Diese wiederum spaltet sich nochmals auf in die Fahrerschutzversicherung und die hier interessierende Insassenunfallversicherung.

Wer ist versichert?

Versichert sind jeweils die Insassen des Fahrzeuges mit bestimmten Ausnahmen und Zusätzen je nach Tarif. Folgende gängige Gestaltungen gibt es:

Pauschalsystem

Hier sind alle berechtigten Insassen versichert, die Versicherungssumme wird jedoch nach Anzahl der Geschädigten aufgeteilt.

Unfall-Plus-Versicherung

Hier sind alle berechtigten Insassen mit einer Pro-Kopf-Summe unabhängig von der Anzahl der Geschädigten versichert.

Platzsystem

Dieses System kommt vorwiegend bei Mietwagen und Reisebussen zur Anwendung. Hier ist eine bestimmte Anzahl an „Plätzen“ versichert mit einer Pro-Kopf-Summe. Diese Summe verringert sich jedoch anteilsmäßig, wenn mehr Personen geschädigt werden als Plätze versichert worden sind.

Berufsfahrerversicherung

Mit diesem Baustein werden die ansonsten stets ausgeschlossenen Berufsfahrer auch dann versichert, wenn sie in dieser Eigenschaft mit im Fahrzeug sind. Hier handelt es sich streng genommen schon um eine Art Fahrerschutzversicherung.

namentliche Versicherung

Mit diesem Baustein werden konkrete Personen versichert, unabhängig davon, ob sie als Fahrer, Beifahrer oder Insasse in Mitleidenschaft gezogen werden und auch unabhängig davon, in welchem Fahrzeug sie verunfallen.

Was ist versichert?

Versichert sind die meisten Folgen eines Verkehrsunfalles, d.h. eines Unfalles im Zusammenhang mit dem Gebrauch eines Kfz oder damit verbundenen Anhängers. Ausgeschlossen sind Bandscheibenschäden, innere und Gehirn-Blutungen sowie Bauch- und Unterleibsbrüche, es sei denn, die Verletzungen sind unmittelbar durch den Unfall entstanden. Selbst bei unfallursächlichen Verletzungen sind ausgeschlossen Infektionen und psychische Erkrankungen.

Was wird gezahlt?

Die gängigsten Arten der Versicherungsleistung sind das (Krankenhaus-) Tagegeld, das Genesungsgeld, die Invaliditätsleistung sowie die Todesfallleistung.

Die Höhe der einzelnen Leistungen ist individuell im Versicherungsvertrag festgeschrieben. Es ist also stets notwendig, den Versicherungsvertrag genau zu prüfen. Dies ist unsere Aufgabe, die wir gerne für Sie übernehmen, damit Sie all das bekommen, was Ihnen zusteht. Nutzen Sie unsere kostenlose Ersteinschätzung und erfahren Sie, wo welche Ansprüche geltend gemacht werden können.

kostenlose Erstanfrage

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten. Bitte übersenden Sie uns - falls technisch möglich - gerne die für die Einschätzung erforderlichen Unterlagen im Anhang. Ihre Daten behandeln wir selbstverständlich vertraulich.

Die Ersteinschätzung erfolgt in aller Regel binnen eines Werktages. Sollten innerhalb kurzer Zeit Fristen ablaufen, melden Sie sich bitte unbedingt zusätzlich telefonisch bei uns!

Ihr Name: (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse: (Pflichtfeld)

Ihre Telefonnummer:

Rechtsschutzversicherung vorhanden? (Pflichtfeld)

Sachverhalt / Fragen: Pflichtfeld

Upload Unterlagen:

Straftaten im Straßenverkehr – die Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c StGB)

Der Straftatbestand der Gefährdung des Straßenverkehrs stellt einige besonders gefährliche Verhaltensweisen im Straßenverkehr unter Strafe. Im Spiegelbild zu § 315b StGB, der insbesondere Eingriffe von außerhalb des Straßenverkehrs bestraft, geht es hier um echtes Fehlverhalten auf der Straße. Die Straftat kann auf viele Arten und Weisen begangen werden, es drohen empfindliche Strafen. Wir kennen uns mit den Feinheiten der Verkehrsstrafverfahren aus und stehen Ihnen mit unserem Wissen zur Seite. Nutzen Sie die kostenlose Ersteinschätzung und erhalten Sie erste Hinweise.

Was wird bestraft?

Der Strafenkatalog des § 315c StGB ist lang. Erforderlich ist in allen Fällen die Gefährdung von „Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert“. Die konkrete Gefährdung von Leib und Leben oder fremder Sachen von bedeutendem Wert ist dann gegeben, wenn der tatsächliche Schaden eingetreten ist oder es nur noch vom Zufall abhängig war, ob der Schaden eintritt oder nicht. Fremde Sachen „von bedeutendem Wert“ müssen einen Verkehrswert von derzeit mindestens 750,00 € aufweisen.

Die Gefährdung muss unmittelbare Folge einer der folgenden „Todsünden“ sein:

  • Fahren unter Alkohol oder Drogen
  • Fahruntüchtigkeit aufgrund geistiger oder körperlicher Mängel
  • Vorfahrt nicht beachten
  • falsch überholen oder sonst beim Überholen falsch fahren
  • an Fußgängerüberwegen falsch fahren
  • an unübersichtlichen Stellen, Straßenkreuzungen, Straßeneinmündungen oder Bahnübergängen zu schnell fahren
  • an unübersichtlichen Stellen nicht auf der rechten Seite fahren
  • auf Autobahnen oder Kraftfahrstraßen wenden, rückwärts oder entgegen der Fahrtrichtung fahren oder dies zumindest versuchen
  • haltende oder liegen gebliebene Fahrzeuge nicht ausreichend kenntlich machen

Gerade aufgrund der umfangreichen Anforderungen sind auch die Verteidigungsansätze in diesem Bereich sehr vielfältig. Hier wird von uns stets auf den Einzelfall geachtet und unter Berücksichtigung neuester technischer und juristischer Erkenntnisse eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Verteidigungsstrategie erarbeitet.

Welche Strafen drohen?

Es kommt drauf an. Die Vorschrift weist eine Vielzahl möglicher Strafrahmen auf, wobei es maßgeblich darauf ankommt, ob dem Täter hinsichtlich des Tathergangs sowie der Folgen Vorsatz oder Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden kann. So kann der Strafrahmen grundsätzlich bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe reichen, in den meisten Fällen dürfte es sich jedoch gerade bei Ersttätern um Geldstrafen drehen.

Neben der eigentlichen „Kriminalstrafe“ kommen natürlich auch Maßnahmen in Bezug auf die Fahrerlaubnis in Betracht. Grundsätzlich ist hier an das Fahrverbot nach § 44 StGB und die Entziehung der Fahrerlaubnis nach § 69 StGB zu denken.

Was kann man tun?

Grundsätzlich empfehlen wir, bei Konfrontation mit einem Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs möglichst frühzeitig die Hilfe eines Strafverteidigers in Anspruch zu nehmen. Wir kennen die Besonderheiten und die Verteidigungsansätze. Außerdem verschaffen wir Ihnen Gehör bei den Ermittlungsbehörden und dem Gericht. Grundsätzlich gilt als „goldene Regel“: Keine Angaben zur Sache ohne Verteidiger!

Was macht der Verteidiger?

Nach Beauftragung beantragen wir zunächst Akteneinsicht bei der zuständigen Behörde, um uns einen Überblick über die vorliegenden Beweismittel zu verschaffen. Anhand dieser Informationen erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam die geeignete Verteidigungsstrategie. Oberstes Ziel dabei ist die Vermeidung einer gerichtlichen Hauptverhandlung durch Einstellung des Verfahrens. Sollte dies im Einzelfall nicht möglich sein, wird die Hauptverhandlung sachgerecht vorbereitet und durchgeführt, um eine mögliche Bestrafung so gering wie möglich zu halten und Ihre Mobilität zu bewahren.

kostenlose Erstanfrage

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten. Bitte übersenden Sie uns - falls technisch möglich - gerne das aktuellste Schreiben der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder des Gerichts im Anhang. Ihre Daten behandeln wir selbstverständlich vertraulich.

Die Ersteinschätzung erfolgt in aller Regel binnen eines Werktages. Sollten innerhalb kurzer Zeit Fristen ablaufen - z.B. bei Zustellung eines Strafbefehls -, melden Sie sich bitte unbedingt zusätzlich telefonisch bei uns!

Ihr Name: (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse: (Pflichtfeld)

Ihre Telefonnummer:

Rechtsschutzversicherung vorhanden? (Pflichtfeld)

Tatvorwurf: (Pflichtfeld)

(Diese Angabe dient nur der ersten Orientierung. Sie ist in keinem Falle verbindlich.)

aktuellstes Schreiben (Pflichtfeld)

(Diese Angabe dient der schnellen Einschätzung, ob unverzügliche Schritte eingeleitet werden müssen. Bitte beachten Sie die Einspruchsfrist von 14 Tagen bei Strafbefehlen!)

Sachverhalt / Fragen:

Upload aktuellstes Schreiben:

Geblitzt – Brandenburg: BAB 10, km 174,0 in Fahrtrichtung AD Pankow (PoliscanSpeed)

Sie sind auf der BAB 10 bei Kilometer 174,0 (gelegentlich auch mit „Kilometer 173,9“ bezeichnet) in Fahrtrichtung AD Pankow geblitzt worden und haben Post von der Zentralen Bußgeldstelle des Landes Brandenburg in Gransee bekommen? Die Mehrzahl der Bußgeldbescheide ist angreifbar! Wir kennen die Messstelle, das Messgerät und die zuständigen Behörden. Aufgrund unserer Erfahrung finden wir den richtigen Weg für Sie. Nutzen Sie die kostenlose Ersteinschätzung und wir sagen Ihnen, wo die Chancen liegen.

Wo wird gemessen?

Die Messstelle befindet sich im nördlichen Bereich der BAB 10 („Berliner Ring“) zwischen den Autobahndreiecken Oranienburg und Pankow. Etwa einen Kilometer hinter der Ausfahrt Birkenwerder wird das mobile Messgerät am rechten Fahrbahnrand aufgestellt.

Zuständig für die Bewertung der an dieser Messstelle durchgeführten Messungen ist letztendlich das Amtsgericht Oranienburg, vor welchem wir bereits in einer Vielzahl von Fällen erfolgreich als Verteidiger aufgetreten sind.

Was sagen die Schilder?

Die Beschilderung ist etwas tückisch. Grundsätzlich ist an dieser Messstelle gar keine Geschwindigkeitsbeschränkung vorgesehen. Aus Lärmschutzgründen – die Grundstücke in Birkenwerder wurden bis sehr nah an die Autobahn heran bebaut – wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit zur Nachtzeit durch mehrfache Beschilderung auf 100 km/h für PKW und 60 km/h für LKW herabgesetzt.

Das Ungewöhnliche hierbei: statt des „normalen“ Nachtzeitraums von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung hier bereits ab 21.00 Uhr. Dies kann beim flüchtigen Blick im Vorbeifahren durchaus auch mal übersehen werden. Zumeist wird daher auch erst ab 22.00 Uhr gemessen, auch frühere Messungen haben wir hier jedoch schon bearbeitet. In diesen Fällen kann durchaus zumindest von einem verminderten Verschulden ausgegangen werden.

Womit wird gemessen?

Gemessen wird bei Kilometer 174,0 mit dem Messgerät PoliscanSpeed, welches an der Messstelle mit all seinen Schwächen zum Einsatz kommt.

Wie stehen die Chancen?

Dies teilen wir Ihnen gerne im Rahmen unserer kostenlosen Ersteinschätzung mit. Füllen Sie einfach den nun kommenden Fragebogen aus und wir melden uns binnen eines Werktages mit wertvollen Informationen bei Ihnen. Selbstverständlich können Sie uns auch telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.

kostenlose Erstanfrage

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten. Viele Bußgeldbehörden ermöglichen mittlerweile einen Online-Zugang zu den Beweisfotos. Anhand derer kann eine Vorabprüfung vorgenommen werden. Bitte übersenden Sie uns daher - falls technisch möglich - gerne das aktuellste Schreiben der Bußgeldbehörde im Anhang. Ihre Daten behandeln wir selbstverständlich vertraulich.

Die Ersteinschätzung erfolgt in aller Regel binnen eines Werktages. Sollten innerhalb kurzer Zeit Fristen ablaufen, melden Sie sich bitte unbedingt zusätzlich telefonisch bei uns!

Wo wurden Sie geblitzt? (Pflichtfeld)

(Bitte geben Sie hier die Messstelle an, die in den Schreiben der Bußgeldbehörde genannt wird.)

Ihr Name: (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse: (Pflichtfeld)

Ihre Telefonnummer:

Rechtsschutzversicherung vorhanden? (Pflichtfeld)

Tatvorwurf: (Pflichtfeld)

(Diese Angabe dient nur der ersten Orientierung. Sie ist in keinem Falle verbindlich.)

aktuellstes Schreiben (Pflichtfeld)

(Diese Angabe dient der schnellen Einschätzung, ob unverzügliche Schritte eingeleitet werden müssen. Bitte beachten Sie die Einspruchsfrist von 14 Tagen bei Bußgeldbescheiden!)

Sachverhalt / Fragen:

Upload Schreiben der Bußgeldbehörde:

Rechte und Pflichten der Haftpflichtversicherung nach einem Verkehrsunfall

Sie schwanken zwischen Fluch und Segen und entscheiden im außergerichtlichen Bereich häufig alleine über die Unfallregulierung: die Haftpflichtversicherungen der Kfz-Halter. Jedes in Deutschland umher fahrende Kraftfahrzeug muss über eine Haftpflichtversicherung verfügen (§ 1 PflVG). Der Verstoß hiergegen stellt eine Straftat dar (§ 6 PflVG). Was die Versicherer dürfen oder sogar müssen und was nicht, soll hier kurz dargestellt werden. Für Einzelfallfragen nutzen Sie bitte gerne die Möglichkeit der kostenlosen Ersteinschätzung.

Aufgabe der Haftpflichtversicherungen ist es, begründete Schadensersatzansprüche zu regulieren und unbegründete Schadensersatzansprüche abzuwehren.

Mit dem Abschluss des Versicherungsvertrages erteilt der Versicherungsnehmer eine sog. „Regulierungsvollmacht“, so dass er im Schadenfall kaum Einfluss auf die tatsächliche Regulierung hat. Die Vollmacht erstreckt sich übrigens auch auf einen etwaigen Schadensersatzprozess vor Gericht, so dass die Versicherung auch den Anwalt auswählt, wenn Sie mitverklagt werden sollten.

Der Versicherung wird auch ein gewisses „Regulierungsermessen“ eingeräumt, innerhalb dessen unter Umständen wirtschaftliche Erwägungen die tatsächliche Rechtslage überlagern können. Dies ist jedoch im Streitfalle voll überprüfbar. Hierum geht es dann vor allen Dingen, wenn eine Höherstufung vermieden werden soll.

Zur Aufklärung des Sachverhaltes haben die Versicherungen weit reichende Befugnisse, die nicht immer einleuchtend sind. So dürfen die Versicherungen über Rechtsanwälte z.B. Akteneinsicht nehmen, Zeugen befragen, eingereichte Schadengutachten an Prüfstellen weiterleiten und noch vieles mehr. Hiervon machen die Versicherungen auch gerne Gebrauch und outen sich so oftmals als echte „Datensammler“. Ziel des Ganzen ist (natürlich), die Summe der gezahlten Beträge so klein wie möglich zu halten. Hier testen die Versicherungen oft und gerne die rechtlichen Grenzen nicht nur aus.

Im Rahmen des sog. „aktiven Schadenmanagements“ wird durch die Versicherer mit fast allen Mitteln versucht, den Geschädigten von der Beauftragung eines Rechtsanwalts und damit von der Erlangung des Wissens um die Möglichkeiten der Schadenregulierung fern zu halten. Auch für Versuche, das Vertrauensverhältnis zwischen Anwalt und Mandant zu beschädigen, ist man sich nicht zu schade. Umso wichtiger ist es, dem Geschädigten einen Interessenvertreter an die Seite zu stellen, der es mit der scheinbaren Übermacht der Versicherung aufzunehmen weiß.

kostenlose Unfallmeldung

Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Sie gehen kein Risiko ein. Mit Absenden des Formulars entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Hierdurch entstehen keine Kosten.

Wir melden uns unverzüglich nach Eingang der Unfallmeldung bei Ihnen und besprechen mit Ihnen die weiteren Schritte. Eine Rückmeldung erfolgt in aller Regel noch am gleichen Tage, spätestens binnen eines Werktages.

Lassen Sie sich vom Umfang des Formulars nicht abschrecken. Es gibt nur ganz wenige Pflichtfelder! Je mehr Sie jedoch beitragen können, desto besser gelingt uns der erste Überblick und die individuelle Beratung hinsichtlich der nächsten Schritte. Die abgefragten Angaben entsprechen dem zwischen Anwaltschaft und Versicherungswirtschaft vereinbarten "Fragebogen für Anspruchsteller" und werden ohne Ihr Einverständnis in keinem Falle an Dritte weitergegeben.

Anspruchsteller

Name (Pflichtfeld):

Anschrift, PLZ, Ort:

E-Mail (Pflichtfeld):

Telefonnummer (Pflichtfeld):

berufliche Tätigkeit:

IBAN:

BIC:

Kontoinhaber:

Rechtsschutzversicherung vorhanden:
JaNein

Name der Rechtsschutzversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer der Rechtsschutzversicherung:

Selbstbeteiligung Rechtsschutzversicherung:

Unfallgegner

Name:

Anschrift, PLZ, Ort:

E-Mail:

Telefon:

Name der Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer:

amtliches Kennzeichen:

Unfallhergang

Unfallort:

Unfalltag:

Unfallzeit:

Unfallschilderung (Pflichtfeld):

Unfall polizeilich aufgenommen:
JaNein

zuständige Dienststelle:

Aktenzeichen bzw. Tagebuchnummer der Polizei:

bei Fahrzeugschäden

Art des Fahrzeuges:

Hersteller:

Typ:

FIN:

amtliches Kennzeichen:

Erstzulassung:

Kilometerstand:

Name der (eigenen) Haftpflichtversicherung:

Versicherungs- bzw.Schadennummer der Haftpflichtversicherung:

Vollkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Teilkaskoversicherung vorhanden:
JaNein

Name der Kaskoversicherung:

Versicherungs- bzw. Schadennummer der Kaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Vollkaskoversicherung:

Selbstbeteiligung Teilkaskoversicherung:

bei Personenschäden:

Name des Verletzten:

Alter des Verletzten:

Familienstand des Verletzten:

Anzahl und Alter der Kinder des Verletzten:

berufliche Tätigkeit des Verletzten:

selbständig beruflich tätig:
JaNein

monatliches Nettoeinkommen des Verletzten:

Name und Anschrift des Arbeitgebers des Verletzten:

Besteht unabhängig vom Unfall ein Rentenbezug:
JaNein

Falls ja, in welcher monatlichen Höhe und von wem:

Art und Umfang der Verletzungen:

Krankenhausaufenthalt:
von bis (voraussichtlich)

Name und Anschrift des Krankenhauses:

Krankschreibung:
von bis (voraussichtlich)

Namen und Anschriften der behandelnden Ärzte:

Krankenkasse:

Berufsunfall:
JaNein

zuständige Berufsgenossenschaft:

gesetzliche Rentenversicherung:
JaNein

zuständige Rentenversicherungsanstalt:

Unterlagen hochladen

Zum Abschluss können Sie bereits vorliegende Unterlagen (z.B. Aktenzeichen der Polizei, Unfallbericht, Schadengutachten, Arztberichte etc.) hochladen, damit uns diese bereits zur ersten Beratung vorliegen. Die Unterlagen können unter Umständen die Planung der weiteren Schritte erheblich erleichtern: